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| 01:09 Uhr

Forst war eine Stadt der Neißebrücken

Forst. Die Nachbarstadt hatte bis zum Ende des 2. Weltkrieges mehrere Neißebrücken. (hjs)

Die Skurumer Straße führte bis 1945, beginnend am Bahnübergang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Forst - Weißwasser, über die Triebeler Straße, über eine schmale Holzbrücke über den Mühlgraben an der C.-A.-Groeschke-Straße, die Wehrinselstraße überquerend über die hölzerne Neißebrücke bis zur ehemaligen Langen Straße im Stadtteil Forst-Berge.
Der alte rechte Neißedamm an der Skurumer Brücke wurde 1923 infolge der Neißeeindeichungen um etwa 90 Meter landeinwärts verschoben, wodurch eine Verlängerung der hölzernen Neißebrücke notwendig wurde. Deshalb hat man 1934 die alte, bereits anfällige Holzbrücke abgerissen und durch eine neue Holzbrücke ersetzt.
Im strengen Winter 1940/41 erlitt die neue hölzerne Brückenkonstruktion durch den starken Eisschollengang der Neiße erhebliche Beschädigungen, konnte aber noch einmal ausgebessert werden. Auch diese Brücke für Fußgänger, Radfahrer und Handwagen wurde im Frühjahr 1945 gesprengt. Anlässlich des 2. Europäischen Polizeifestes 1992 in Forst wurde fast an der gleichen Stelle eine behelfsmäßige Pontonbrücke durch das Technische Hilfswerk (THW) für zwei Tage errichtet.