In einem Kleintransporter auf der Bundesstraße 115 bei Görlitz nahe der deutsch-polnischen Grenze hat die Polizei am Sonntagmorgen 23 Flüchtlinge entdeckt.
Darunter waren auch Kinder, wie eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Pirna sagte. Es seien allesamt Iraker, die Identifizierung laufe. Der Fahrer des Autos und ein Begleiter flohen bei der Kontrolle des Fahrzeugs zunächst, konnten aber schnell von Beamten gefasst werden. Die mutmaßlichen Schleuser, zwei Syrer, wurden festgenommen und ihr Auto beschlagnahmt. Die Feuerwehr versorgte die geflüchteten Menschen mit Wasser, ein Arzt untersuchte sie.

Bundespolizei erhält viele Hinweise aus der Bevölkerung

Solche Aufgriffe seien schon fast Normalität, sagte die Behördensprecherin weiter. Auch kleinere Gruppen oder Einzelpersonen reisten illegal nach Deutschland ein, wobei die großen Gruppen auffallen.
„Die Bundespolizei bekommt viele Hinweise aus der Bevölkerung.“ Allein im Oktober seien Schleusungen von an die 5000 Menschen gestoppt worden.