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| 03:00 Uhr

Flotte Füße und polnischer Gruß

FOTO: privat
Als Christel Paul aus Rietschen kürzlich den Bericht in der RUNDSCHAU über das Cottbuser Café Lauterbach las, wurden Erinnerungen wach. "Ich bin 1955 Haushaltsgehilfin in Cottbus gewesen.

Sonntags musste ich immer Windbeutel mit Schlagsahne für meinen Chef aus dem Café Lauterbach holen." Inzwischen leben ihre Kinder in Cottbus. "Wenn wir sie besuchen, dann gehört ein Café-Besuch dazu", schwärmt die Rietschenerin am RUNDSCHAU-Telefon.

Beim heutigen Heimspiel von Rot-Weiß Bad Muskau gegen den SV Königswartha gibt es im Parkstadion eine Premiere. Stadionsprecher Thomas Baum wird erstmals auch einige Sätze in Polnisch sagen. Das ist eine Reminiszenz an die polnischen Spieler der eigenen Mannschaft sowie an die Gäste. "Ich habe mir die Sätze von Bekannten in Lautschrift aufschreiben lassen", verrät Thomas Baum.

Beim Startschuss für den DSL-Ausbau in der Gemeinde Krauschwitz am gestrigen Freitag machte Bürgermeister Rüdiger Mönch nicht nur eine gute Figur, sondern auch flotte Füße. Der Wind in Skerbersdorf blies laufend einen Info-Aufsteller um. SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Jurk warnte Mönch doppelsinnig, er solle lieber aufpassen, nicht dass dem Gemeindechef noch die Telekom-Werbung auf die Füße falle.

Die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt sorgen dafür, dass persönliche Kredite im vergangenen Jahr bei der Deutschen Bank in Weißwasser verstärkt nachgefragt wurden. Mancher davon wurde für eine Reise ausgegeben. "Ich glaube drei Viertel von Weißwasser machen Schiffsreise. Das ist total beliebt", so Bank-Filialchefin Ingrid Wilkowski.

Am Mittwochabend zu Beginn der Stadtratssitzung in Bad Muskau zog nicht sofort Ruhe ein. "Man merkt schon, dass wir am Ende der Legislatur angekommen sind. Es geht hier sehr locker zu", schätzte Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) ein.

Einen kleinen Rüffel an die Adresse von Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) konnte sich Katrin Jung (SPD) am Mittwoch im Stadtrat nicht verkneifen. Als sich die Stadträtin zu Wort meldete, erteilte ihr Pötzsch mit den Worten Rederecht: "Bitte sehr Frau Schmied." Schmied jedoch heißt Katrin Jung nun schon seit drei Jahren nicht mehr. Und drei Jahre sollten eigentlich reichen, sich daran zu gewöhnen, gab sie dem OB zu verstehen. Der entschuldigte sich und gelobte Besserung.