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| 12:51 Uhr

Feuerwehr Trebendorf
Flammen lodern vor dem Gerätehaus

Die Trebendorfer Kameraden hatten für die Veranstaltung anlääslich zehn Jahre Feuerwehrgerätehaus einige Dinge vorbereitet, so auch die Vorführung mit einem Fettbrand-Simulator.
Die Trebendorfer Kameraden hatten für die Veranstaltung anlääslich zehn Jahre Feuerwehrgerätehaus einige Dinge vorbereitet, so auch die Vorführung mit einem Fettbrand-Simulator. FOTO: Arlt Martina
Trebendorf. Die Trebendorfer Feuerwehr demonstriert ihre Technik bei einem Tag der offenen Tür. Vor zehn Jahren bezog sie ihr neues Domizil. Von Martina Arlt

Hohe Flammen sind am Sonntagvormittag vor dem Gerätehaus in Trebendorf aufgestiegen. Denn die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr luden zum zehnten Jubiläum ihres neuen Gerätehauses und gleichzeitig zu einem Tag der offenen Tür ein.

Die Trebendorfer Feuerwehr gründete sich vor 83 Jahren. Seit eineinhalb Jahren lenkt der 34-jährige Thomas Husse die Geschicke der  Wehr. Insgesamt gehören 42 Kameraden dieser an, davon 24 aktive und davon wiederum sind sechs Frauen. Bei Thomas Husse drehte sich bereits sein ganzes Leben lang fast alles um die Feuerwehr. Seit seinem neunten Lebensjahr ist er dabei und auch beruflich schlug er den Weg bei der Werkfeuerwehr ein. Seine Frau Sarah und Sohn Lukas sind davon „angesteckt“, gehören der Wehr an.

Um die Gäste am Sonntag etwas neugierig zu machen, stellten die Kameraden einige feuerwehrtechnische Löschübungen dar. So demonstrierten der stellvertretende Ortswehrleiter Stefan Kowallick und der stellvertretende Gerätewart Christian Vieweg den Fettbrand-Simulator. Der Umgang mit dem Feuerlöscher wurde gezeigt. Wer an diesem Tag die Lust verspürte, sich selbst einmal diese Atemschutz-Ausrüstung überzustreifen, hatte dazu Gelegenheit. Auch Leag-Technik rückte in Trebendorf an.

Für die Tageseinsatzbereitschaft sind die Trebendorfer mit vier Einsatzkräften und einem Maschinisten gerüstet. „Unser Gerätehaus wurde damals zu klein, denn es musste natürlich nach der Wende auch neue Technik her“, so Thomas Husse. „So sind wir technisch sehr gut ausgestattet. Wir sind besonders für Brände gut ausgelegt. Unser Fahrzeug fasst 5000 Liter Wasser. Das Jubiläum wollten wir schon mit unseren Einwohnern begehen. Heute ist es der zweite Tag der offenen Tür. So haben die Gäste zwischen einmal die Chance, die Technik und das Gerätehaus näher anzuschauen. “

Während die Trebendorfer im vergangenen Jahr 13 Mal ausrücken mussten, können sie in diesem Jahr schon auf elf Einsätze zurückblicken.