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Feuerwehrzufahrt in Gablenzer Wald sicher

Gablenz.. Noch in der Gemeinderatssitzung im April wurde über die aufgewühlten, zerfahrenen Waldwege in den Wäldern bei Gablenz diskutiert (die RUNDSCHAU berichtete). Besitzer Sebastian Freiherr von Rotenhan hatte jedoch versprochen, sie wieder in Ordnung zu bringen. Ingolf Tschätsch

„Sie haben was gemacht. Das muss man schon anerkennen“ , äußerte sich Bürgermeister Lothar Karger am Mittwoch auf Nachfrage der Heimatzeitung. „Wichtig ist ja, dass der Brandschutz gewährleistet ist. Wir können jetzt im Ernstfall mit der Feuerwehrtechnik einschließlich des Tanklöschfahrzeuges in den Wald“ , fügte der Bürgermeister hinzu.
Vor Monaten - zu Beginn der Vegetationsperiode, als die Waldbrandgefahr zunahm - war gerade das ein wesentlicher Kritikpunkt der Gablenzer gewesen. Da wären die Feuerwehrfahrzeuge stecken geblieben, hätte es im Falle eines Brandes Probleme gegeben, wie sowohl von der Kommune als auch von Kreisbrandmeister Henry Kossack eingeschätzt worden war.
Frank Hartig, Forstleiter des Freiherrn von Rotenhan, bestätigte gegenüber der RUNDSCHAU, dass in der Zwischenzeit immer wieder an den Waldwegen gearbeitet worden sei, wozu Bagger und Radlader eingesetzt worden seien. Noch sei nicht alles fertig.
Hartig wies jedoch gleichzeitig darauf hin, dass ständig im Wald gearbeitet werde müsse. Das würde letztlich heißen, dass auch die Waldwege in Mitleidenschaft gezogen werden und wieder auszubessern seien. Nach Angaben des Forstleiters wird im nächsten Jahr die Wiederaufforstung in den Gablenzer Wäldern fortgeführt. „Das geht aber erst wieder im Frühjahr“ , so Frank Hartig. 35 000 Douglasien - Bäume, die gegen Trockenheit und Hitze besonders widerstandsfähig sind - hatte Sebastian Freiherr von Rotenhan bisher anpflanzen lassen.