Geld stinkt nicht, heißt es im Volksmund. Stimmt nicht, wissen die Waldeisenbahner. Bis in den Tresor ist der Rauchgeruch „gekrochen“. Das stellt das Team um Waldeisenbahn-Chef Heiko Lichnok am Morgen des 4. September beim Aufräumen fest.

Nachbarn des Ticketschalters der Waldeisenbahn haben schnell reagiert

In der Nacht hatte die Alarmanlage der Waldeisenbahn in der Teichstraße Weißwasser angeschlagen. Mitarbeiter des naheliegenden Soziotherapeutischen Zentrums hörten dies und begaben sich zum Ort. Sie sahen das Feuer aus der Seitenwand des Tickethäuschens und alarmierten die Feuerwehr.
Gleichzeitig begann eine Mitarbeiterin, mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen. Kurze Zeit später übernahmen die Feuerwehrmänner die Brandbekämpfung, schildert Wolfgang Proske.
In der Waldeisenbahn Muskau laufen derzeit die Vorbereitungen für ihr Jubiläumswochenende vom 11. bis 13. September auf Hochtouren. Nun gilt es, beim Ticketverkauf zu improvisieren. „Wir werden hier einen Pavillon aufstellen“, erklärt Heiko Lichnok.

Elektrischer Schaden hat den Brand im Ticketschalter der Waldeisenbahn mutmaßlich ausgelöst

Vermutlich ein elektrischer Schaden habe das Feuer ausgelöst, so Lichnok. Der Schaden halte sich in Grenzen, dennoch muss aus- und aufgeräumt werden. Prospekte und Geschenkartikel werden deshalb umgelagert. Damit haben Vereinsmitglieder schon in der Nacht angefangen, so Lichnok. Er nennt Torsten Scheinert, Steven Gebauer und Toni Schulz. Dieser hat als Feuerwehrmann auch bis in den Morgen Brandwache gehalten.
Nach Polizeiangaben wird der Schaden auf rund 8000 Euro beziffert.