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Feuerwehr rettet elf Menschen aus brennendem Haus

Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei eilten am Montagabend nach Weißwasser in die Bertolt-Brecht-Straße. Hier war es aus ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Brandes in einer Parterrewohnung gekommen.
Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei eilten am Montagabend nach Weißwasser in die Bertolt-Brecht-Straße. Hier war es aus ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Brandes in einer Parterrewohnung gekommen. FOTO: LausitzNews.de/Toni Lehder
Weißwasser. In der Nacht zum Dienstag ist eine Wohnung an der Bertolt-Brecht-Straße in Weißwasser in Brand geraten. "Wir haben insgesamt elf Personen aus mehreren Wohnungen geholt", berichtet Stadtwehrleiter Gerd Preußing der RUNDSCHAU. bob

Vier Menschen mussten anschließend mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

"Wir können zum Sachschaden derzeit noch nichts sagen", erklärt Andreas Taugs von der Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser (WGW) am Dienstag. Um halb zwei am Morgen konnte die Feuerwehr den Brand als gelöscht melden. Die Polizei untersuchte gestern noch die Brandursache. Ein Ergebnis wurde bislang nicht bekannt.

Das Feuer, so berichtet Gerd Preußing, ist aus bislang ungeklärter Ursache in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen. "Den 37-jährige Wohnungsinhaber haben wir bei unserem Einsatz nicht angetroffen", so Preußing. Die Wohnung ist komplett ausgebrannt und vorerst nicht bewohnbar.

"Wir hatten es mit starker Rauch- und Qualmbildung im Treppenaufgang zu tun", berichtet der Feuerwehrmann weiter. Durch die Schächte zwischen Bad und Küche des fünfgeschossigen Hauses ist Qualm auch in die oberen Wohnungen gelangt, weshalb deren Mieter unter anderem mit der Feuerwehrdrehleiter gerettet werden mussten. Diese wurden, so Gerd Preußing, vom Deutschen Roten Kreuz betreut.

Während einige Mieter in den oberen Stockwerken nach entsprechender Belüftung noch in der Nacht wieder in ihre Wohnungen konnten, "haben wir anderen ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt", berichtet Andreas Taugs von der WGW. Die Genossenschaft helfe den Mietern, wo sie nur kann. "Wir müssen nun sehen, was für Reparaturen anstehen", so Taugs.