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FC Stahl Rietschen will als Jugendförderverein Modell stehen

Der Sportplatz bietet beste Spiel- und Übungsbedingungen.
Der Sportplatz bietet beste Spiel- und Übungsbedingungen. FOTO: ckx
Rietschen. Mit dem "Vereinsdialog" geht der Sächsische Fußballverband (SFV) in die Kommunikationsoffensive. Der FC Stahl Rietschen-See konnte deshalb jüngst SFV-Präsident Hermann Winkler und Geschäftsführer Frank Pohl begrüßen. pm/ckx

Die Rietschener nutzten die Gelegenheit, die Sanierung und Entwicklung der eigenen Sportstätte in den Mittelpunkt der Gespräche zu rücken, teilt Helmut Perk mit. Immerhin, so berichtete jüngst FC- Vorsitzender Erbo Naß gegenüber der RUNDSCHAU, wolle der Verein weitere bauliche Verbesserungen an den Gebäuden und Kabinen vornehmen. Der SFV sowie der Oberlausitzer Fußballverband (FVO) sagten laut Verein ihre Unterstützung bei der Beantragung der Drittmittel zu. "Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement die Ehrenamtlichen hier im Verein ihre Arbeit machen", erklärte SFV-Präsident und EU-Abgeordneter Hermann Winkler nach dem Vereinsdialog.

Zudem regten die Funktionäre aus Rietschen an, bestimmte Regularien in der Spielordnung in Bezug auf die Bildung von Jugendfördervereinen sowie von Spielvereinigungen zu überdenken. Es wurde vereinbart, dass die getroffenen Vereinbarungen künftig in die Verbands- und Gremienarbeit integriert werden sollen. Es gehe schließlich um die Sicherung des Amateurfußballs in ländlich geprägten Regionen des Freistaates.

Die Rietschener regten zudem an, das Projekt "Jugendförderverein" in einem Modellvorhaben im Ort zu testen. Hierzu sollen noch ergänzende Gespräche geführt werden, hieß es zum Abschluss des Treffens.

FC-Vorsitzender Erbo Naß (2.v.l.) konnte SFV-Präsident Hermann Winkler (M.) SFV-Geschäftsführer Frank Pohl (r.) begrüßen.
FC-Vorsitzender Erbo Naß (2.v.l.) konnte SFV-Präsident Hermann Winkler (M.) SFV-Geschäftsführer Frank Pohl (r.) begrüßen. FOTO: Verein