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Fanfarenzug laut Manager gerettet

Hoyerswerda.. Der Fanfarenzug Hoyerswerda muss sich nach Aussagen seines Managers Andreas Wagner keine Gedanken mehr um die nahe Zukunft machen. „Wir haben finanziell keine Sorgen mehr und befinden uns ganz normal im Geschäftsbetrieb“ , so Wagner auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Sascha Klein

Zwar müsse der Verein noch einige tausend Euro an das Finanzamt Hoyerswerda zahlen. Jedoch seien diese Forderungen nicht mehr existenzbedrohend, so der frühere künstlerische Leiter. Noch im Sommer vergangenen Jahres drückten den Fanfarenzug, der seit vielen Jahren ein Aushängeschild Hoyerswerdas im In- und Ausland ist, materielle Sorgen. Eine Steuernachforderung des Finanzamtes in Höhe von 25 500 Euro drängte den Verein an den Rand des Ruins. Nur aufgrund eines Benefizkonzertes auf dem Hoyerswerdaer Altstadt-Markt, bei dem 15 000 Euro in die Kassen des Vereins flossen, konnten die ersten 10 000 Euro gezahlt werden. „Ohne das Benefizkonzert hätten wir nicht überlebt“ , so Andreas Wagner. Der Verein befinde sich noch immer in Verhandlungen mit dem Finanzamt, um die Schulden langfristig zu tilgen, sagt der Manager.
Inzwischen schmieden die Hoyerswerdaer wieder Zukunftspläne. Zurzeit lägen dem Fanfarenzug Angebote für Auslandsreisen nach Frankreich, Luxemburg und Belgien vor, erzählt Wagner. Wofür sich der Verein entscheidet, sei jedoch noch offen.
Im Moment stehe vor allem die Nachwuchsgewinnung ganz oben auf der Aufgabenliste, so der Manager. Einige Mitglieder würden die Schule beenden und eventuell zum Studium abwandern. Für diese Situation wolle der Fanfarenzug gerüstet sein. Auch die Außenstellen des Vereins in Lohsa und Laubusch bewertet Wagner positiv.