Am Mittwoch, 9. November, ist es in der Oberlausitz zu einer Verfolgungsfahrt gekommen. Beamten des Zolls fiel gegen 21.30 Uhr in Trebus in der Gemeinde Hähnichen ein Kleinkraftrad auf, das sie stoppen wollten. Der Fahrer versuchte jedoch, sich der Kontrolle zu entziehen, berichtet die Polizei.
Die Beamten staunten nicht schlecht, als sich die Simson mit mehr als 100 Kilometer pro Stunde fortbewegte. Auch Blaulicht und Martinshorn beeindruckten den Lenker nicht. Normalerweise kann eine Simson maximal 65 Kilometer pro Stunde fahren.
Erst auf dem Friedhofsweg verlor der flüchtende Simson-Fahrer in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte. Der junge Mann blieb unverletzt. Die Beamten stellten ihn. An seinem Zweirad entstand laut Polizei ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun.

Flucht vor Polizei aufgrund technischer Umbauten am Moped

Es stellte sich heraus, dass der 17-Jährige wegen der vorschriftswidrigen technischen Umbauten die Kontrolle der Polizei vermeiden wollte. Aufgrund der vorgenommenen Leistungssteigerungen war außerdem seine Fahrerlaubnisklasse für dieses Gefährt nicht mehr gültig.
Die Beamten erstatteten Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, illegalen Kraftfahrzeugrennens und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Polizei behielt den Führerschein des Deutschen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein. Die Fahrerlaubnis wurde dem Jugendlichen vorläufig entzogen.

Podrosche/Krauschwitz

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