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| 03:14 Uhr

Es gibt einen Wermutstropfen

Man kann nur den Hut ziehen: Acht Jahre nach der ersten Idee kann nun das Projekt Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße in Angriff genommen werden. Von Rückschlägen, wie dem Ausstieg von Lead-Partnern oder Nachbesserungswünschen bei der Fördermittelbeantragung ließen sich die Macher um den Verein Gartenkulturpfad nicht vom (Garten-)Weg abbringen.

Schließlich hatten sie eine tolle Idee: Mit ihrem Projekt soll es nicht nur gelingen, ein grünes internationales Gartennetzwerk zu knüpfen, sondern soll auch dafür gesorgt werden, dass so mancher Garten aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird. Dafür sind nicht nur Planung und Projektarbeit notwendig, sondern es ist auch handfeste Arbeit erforderlich. Denn alte Bäume lassen sich nicht von allein beschneiden und Sichtachsen nicht von allein freilegen. Doch leider ist genau dieser Part auf deutscher Seite nicht gefördert worden. Auf polnischer Seite werden dagegen auch Arbeitskräfte bezuschusst.

Es ist der schmerzliche Wermutstropfen für ein sonst gutes Projekt. Schade, dass es nicht das Komplettpaket gegeben hat. Verdient hätten es der Verein und die Idee allemal.

regina.weiss@lr-online.de