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„Ernst, aber nicht katastrophal wie in der Landwirtschaft“

Kreba-Neudorf.. Die Situation sei ernst, aber nicht so katastrophal wie in der Landwirtschaft. Mit diesen Worten kennzeichnete Dr. Wolfgang Stiehler, Geschäftsführer der Kreba-Fisch GmbH, auf Nachfrage der RUNDSCHAU die Auswirkungen der extremen Trockenheit auf die Binnenfischerei. (it)

Der enorme Wassermangel mache sich deutlich bemerkbar. In einigen Teichen sei der Spiegel um 20 bis 40 Zentimeter gefallen, in Ex tremfällen sogar noch weiter. Bei der ohnehin schon geringen Wassertiefe der Fischgewässer, so Stiehler, falle das schon erheblich ins Gewicht.
Deshalb musste vereinzelt der Bestand der Flossentiere in Teiche, die mehr Wasser führen, umgesetzt werden. Der Experte warnte jedoch vor Dramatisierungen. Regen könne die Situation bereits schnell wieder entspannen. Ansonsten würde man im Zusammenhang mit der Ende August beginnenden Abfischsaison vor große Probleme gestellt werden.