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Ermittler stoßen 21 Jahre nach einem Mord auf Verdächtigen

Eine DNA-Analyse schaffte Gewissheit. Foto: Frank May/Archiv
Eine DNA-Analyse schaffte Gewissheit. Foto: Frank May/Archiv
Görlitz. Über 21 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau hat die Staatsanwaltschaft Görlitz einen Verdächtigen ermittelt. Behördensprecher Till Neumann bestätigte am Donnerstag entsprechende Berichte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der 44-Jährige die Tat begangen habe, sei aber nicht so hoch, dass der Mann in Untersuchungshaft genommen werden könne, sagte Neumann. Anfang des Jahres hatten Zeugenaussagen und DNA-Untersuchungen die Polizei auf eine neue Spur gebracht .

In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1994 war die damals 20 Jahre alte Anke H. nach dem Besuch einer Diskothek in Bretnig (Landkreis Bautzen) verschwunden. Vermutlich hatte sie sich allein auf den Weg ins nahe gelegene Großröhrsdorf gemacht. Ihre Leiche wurde am 23. März 1994 im Waldgebiet Massenei unweit von Großröhrsdorf gefunden. Den Ermittlungen zufolge wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens.