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| 02:46 Uhr

Erlebniswelt knackt die 80 000er-Marke

Im Solebecken lässt es sich sehr schön planschen und relaxen.
Im Solebecken lässt es sich sehr schön planschen und relaxen. FOTO: A. Rehle/jor1
Krauschwitz. Das Jahr 2016 war ein erfolgreiches für die Erlebniswelt Krausch witz GmbH. Genau 80 015 Gäste konnten in Bad und Sauna begrüßt werden. Das gab es seit dem Bestehen der Gesellschaft noch nie. Regina Weiß

Jörg Funda sollte Lotto spielen. Denn beim Vorhersagen von Zahlen kennt er sich aus. Beweis gefällig? RUNDSCHAU-Lokalausgabe Weißwasser vom 28. August 2015: "Chef Funda war schon zur Eröffnung des Solebeckens im Juni vorigen Jahres überzeugt, dass die Gesundheitsbewussten das honorieren würden. Für ihn lag nahe, dass die 80 000er-Marke geknackt werden könnte. ,Das glaube ich immer noch', versichert Funda."

Knapp anderthalb Jahre später hat er recht behalten. Genau 80 015 Gäste aus nah und fern kamen im vergangenen Jahr ins Bad nach Krauschwitz. Das gute Ergebnis konnte Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) am Dienstag in der Ratssitzung verkünden. "Es ist ein Rekord", freut sich Jörg Funda. 15 Jahre werden es im Mai, dass er an der Spitze der Erlebniswelt GmbH steht.

Die gesteigerten Zahlen schreibt Jörg Funda dem Solebecken zu. Die Sauna-Gäste haben sich seit vielen Jahren bei rund 22 500 eingependelt, doch der Badbereich wächst. "Die Gäste kommen jetzt öfter", so Funda. Sicherlich auch, weil ihnen das Bad in der Muskauer Sole hilft.

"Hochachtung, dass sie das geschafft haben", lobt der Krausch witzer Ortschaftsratsvorsitzende René Marko. Denn musste das Bad doch 2016 auch den Wegfall von 1200 Gästen verkraften, die über das Pückler-Hotel in Krauschwitz gekommen waren. Aus der neuen Seniorenresidenz - das Hotel wurde zur selben umgebaut - sei dagegen kein Nutzungsinteresse spürbar, berichtete Rüdiger Mönch.

Er machte den Gemeinderat auch darauf aufmerksam, dass neue Investitionen im Bad anstehen. Ein Muss steht dahinter, weil sich Anforderungen oder DIN-Vorschriften geändert haben. So geht es um den Ersatz für das Kassensystem, das schon über zehn Jahre auf den Tasten hat. Zudem werde bei der Keimabtötung für das Badewasser ein anderer Wert gefordert. "Wir haben alles im Griff, aber es ist natürlich viel aufwendiger", so Funda. Bei beiden Investitionen, so kündigt Mönch an, werde geprüft, ob man nicht Fördermittel bekommen könnte.

So wie damals beim Blockheizkraftwerk, das 2010 in Betrieb ging. Das sei eine gute Investition gewesen, zeigte sich Mönch erfreut. War man einmal von 5500 Betriebsstunden ausgegangen, waren es 2016 7290 Stunden, wo effizient Energie und Wärme erzeugt wurden.

Die Stadtwerke Weißwasser werden am 22. März ihren Tag des Wassers in der Erlebniswelt durchführen.