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Erfolgreiches Jahr für Muskauer Park

Bad Muskau. Stiftungsratsvorsitzender Hansjörg König und Geschäftsführer Cord Panning sprechen mit Stand Ende Oktober von einer erfolgreichen Saison für den Muskauer Park. So ihr gleichlautendes Statement nach der Stiftungsratssitzung am Donnerstag. Regina Weiß

Zu diesem Ergebnis haben nicht nur die Veranstaltungen im Park selbst, sondern auch die Parkomanie-Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn beigetragen.

"Bonn war ein wunderbares Mittel, um Pückler überregional bekannt zu machen", erklärt Cord Panning. So habe es der Muskauer Park nicht nur in große überregional agierende Tageszeitungen geschafft, sondern war auch das zweite Mal bei den ARD-Tagesthemen vertreten. "Das ist natürlich für den Ort wunderbar", so Panning. Diese Sogwirkung erhofft man sich in Bad Muskau im nächsten Jahr von Babelsberg. Im dortigen Schloss wird am 28. April die nächste Pückler-Ausstellung eröffnet. Damit erhoffen sich die Bad Muskauer, dass der Pückler-Hype weiter gehe. "Wir hoffen, dann weitere Besucher umleiten zu können", so Hansjörg König. Panning schätzt ein, dass der Muskauer Park in diesem Jahr rund 330 000 Gäste haben wird.

Auch wenn es Ende Oktober das offizielle Saisonende gibt, verfallen Park und Schloss nicht in den Winterschlaf. Gleich drei Ausstellungen warten ab November auf die Besucher. "Meisterhaft wie selten einer . . ." heißt die Sonderschau über Peter Joseph Lennés Gärten, die ab 3. November zu sehen ist. Wer die wirklich sehenswerten "Muskauer Ansichten" verpasst hat, kann sie ab dem 5. November im Vorraum zum Turmaufstieg begutachten und damit auf Zeitreise in die Historie der Parkstadt gehen. "Design für den täglichen Gebrauch" lautet der Titel über die Ausstellung mit Produkten von Ankerglas Bernsdorf. Diese wird am 10. November im Neuen Schloss eröffnet.