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Erdrutschung in Kromlau wird größer

Kromlau. Nach der Erdrutschung auf einem Waldgrundstück in Kromlau hat sich das dabei entstandene Loch mittlerweile um drei Meter vergrößert. Darauf ließe der abgesackte und mit Setzungsrissen durchzogene Waldboden im Umkreis des Tagesbruchs schließen, heißt es vom zuständigen Sächsischen Oberbergamt in Freiberg.

Mitarbeiter der Behörde hatten nach dem Einbruch des Erdbodens am 18. April zunächst eine Größe des Bruchs von zehn Metern im Durchmesser und vier Meter in der Tiefe festgestellt. Die Ursache der Rutschung stehe noch nicht fest, heißt es weiter, eine Erkundung des Grundstückbereichs sei in Auftrag gegeben worden. Solange das Ergebnis noch nicht vorliege, bleibe die Annäherung an das Erdloch gefährlich. Es ist derzeit mit einem Bauzaun und Gefahrenschildern gesichert. Bisher nur vermutet werden könne, dass ein eingebrochener Altbergbau in der Tiefe Grund für die Rutschung ist. dpr