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| 02:48 Uhr

Erdarbeiten für Schule gestartet

Stefan Knorr von der StB See behält die Übersicht, wenn der Bagger auf der Baustelle für den Schulneubau in Schleife den Mutterboden abträgt.
Stefan Knorr von der StB See behält die Übersicht, wenn der Bagger auf der Baustelle für den Schulneubau in Schleife den Mutterboden abträgt. FOTO: Rehle/jor1
Schleife. In dieser Woche sind die Erschließungsarbeiten für den neuen Schulkomplex in Schleife begonnen worden. Für knapp 300 000 Euro brutto hatte der Gemeinderat diese Arbeiten bereits im Januar an die StB See vergeben. Gabi Nitsche

Mit den elektrischen Arbeiten, zusammengefasst im Los Trafo, betrauen die Schleifer ebenfalls nach einstimmigem Beschluss die Baufirma Helmut Mathes KG aus Bautzen. Kostenumfang dieser Arbeiten: rund 78 300 Euro brutto.

Was die begonnenen Erdarbeiten angeht, so wird ein Teil des Mutterbodens auf Miete vor Ort gelagert, erklärt Bauamtsleiter Steffen Seidlich. Das Erdmaterial werde später für die Gestaltung von Freizeitanlagen für den Schulkomplex benötigt. "Alles, was nicht gebraucht wird, wird per Lkw abgefahren", so Seidlich.

Der Bauzeitenplan sieht vor, dass sämtliche Erschließungsarbeiten, bis Ende August erledigt sind. Das bedeutet, dass auch die verschiedensten unterirdischen Medien entsprechend eingebaut sind, damit dann der Rohbau folgen kann.

Im Jahr 2019 soll das moderne Bildungszentrum mit Grund- und Oberschule sowie Sportanlagen eingeweiht werden. Nach bisherigen Berechnungen geht die Gemeindeverwaltung Schleife von rund 24,5 Millionen Euro Gesamtbaukosten aus.

In den vergangenen Monaten erfolgten bereits umfangreiche Abstimmungen zwischen Planern, Gemeinde und Schulleitern, was die Ausgestaltung der Grund- und Oberschule, Sporthalle und anderen Räumen angeht. Zum Beispiel spielte auch das Farbkonzept schon eine größere Rolle. Die Planer hatten den Schleifern die Farben Grün und Gelb in verschiedenen Abstufungen für die Innenraum-Gestaltung schmackhaft gemacht. Denn: Grün habe eine beruhigende Wirkung, wecke die Kreativität und werde lärmdämpfend wahrgenommen.

Das Urteil von Gemeinderat und Oberschulleiter Wolfgang Goldstein nach Gesprächen mit Lehrer-Kollegen über das Farbkonzept lautet: "Die gelb-grüne Variante ist sehr gelungen, die Farben können ihre psychologische Wirkung entfalten."