Nachdem die Fußballmannschaft des Spremberger Judo-Teams bereits im Jahr 2002 den von der RUNDSCHAU gestifteten Cup geholt hatte, lief sie diesmal wieder zur alten Höchstform auf und jagte dem Team Pele-Mele (Sieger des Jahres 2003) mit Kickern aus Spreewitz, Zerre und Hoyerswerda den Titel wieder ab, der diesmal erstmals mit einem Preisgeld von 100 Euro dotiert war.
Der Sieg im Finale war ohne Zweifel verdient. Gegen Asahi hatte das Tipper-Team letztlich keine Chance. Zweimal trafen die Judoka unhaltbar ins gegnerische Tor. Zuvor war es in den Halbfinals schon mehr als spannend zugegangen. Keines der Teams - Asahi gegen Fahrschule Meyer und Tipper-Team gegen Szprotawa - konnte in der regulären Zeit das Spiel für sich entscheiden. So hing alles von den stärkeren Nerven und vom Glück beim Neunmeter-Schießen ab. Hinter dem Tipper-Team als Perle-Cup-Vize rangierte sich die Fahrschule Meyer ein, gefolgt von der polnischen Mannschaft, die 2000 den Cup nach Szprotawa holte.