Der Eissport Weißwasser (ESW) hat bei der Stadtverwaltung noch im vergangenen Jahr einen Antrag gestellt. Dabei, so berichtet Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext), gehe es um die neugegründete U 23 vom ESW. „Der Eissport hat uns erklärt, dass dort hauptsächlich unter 18-Jährige zum Training kommen“, berichtet Pötzsch. Allerdings spielt das ESW-Team in der Regionalliga, wird dort mit Profis oder älteren Spielern ergänzt. Der ESW bittet nun, dass der Trainingsbetrieb für die U 23, bei der Minderjährige auf dem Eis stehen, auch der Gebührensatz für „Kinder- und Jugendliche“ der Satzung genutzt wird. Hintergrund ist, so der ESW in dem Schreiben, dass Weggang von jüngeren Spielern, die später ins Profi-Team der Lausitzer Füchse wechseln, durch regelmäßiges Training verhindert werde. Das wiederum würde den Profi-Bereich und den Eishockey-Standort Weißwasser sichern.

Weißwassers Stadtrat muss noch entscheiden

„Bei den Spielen würde dann der Gebührensatz für Erwachsene angewendet werden“, erläutert der Oberbürgermeister weiter. Darüber allerdings müsse der Stadtrat entscheiden und gegebenenfalls die Satzung umgeändert werden. Im Rathaus würde der Antrag bereits Befürwortung finden, hieß es.
Bei drei Enthaltungen hat der Stadtrat dem Anliegen vom Eissport stattgegeben. Pro Stunde fallen nun statt 132 Euro pro Training nur noch 20 Euro an. Pro Heimspiel in der Eisarena muss der ESW nun statt 600 Euro 4660 Euro zahlen.