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Eisarena-Leiter zieht positives Fazit für 2016

Milton Tauche ist der neue Manager der Eisarena Weißwasser.
Milton Tauche ist der neue Manager der Eisarena Weißwasser. FOTO: Christian Köhler (LR-WWR-RED-151)
Weißwasser. Milton Tauche gibt Jahresrückblick im Stadtrat Weißwasser: "Wir haben viele überregionale Anfragen zur Nutzung der Eisarena". Christian Köhler

Der Leiter der Eisarena Milton Tauche hat während der jüngsten Sitzung des Stadtrates in Weißwasser für die Entwicklung der Sportstätte ein positives Fazit für das Jahr 2016 gezogen. Genaue Zahlen nannte er nicht, sondern bezog sich auf wesentliche bauliche und strukturelle Veränderungen in dem Objekt. "Wir haben vieles erreicht und die Arena nach vorn gebracht", erklärte Tauche. So gebe es beispielsweise so viele überregionale Anfragen für die Nutzung der Eisarena, dass gar nicht alle berücksichtigt werden könnten. "Vor allem große Firmen wollen für ihre Feiern die Eis arena nutzen", sagte Tauche.

Das sei vor allem auf Synergieeffekte mit den Lausitzer Füchsen zurückzuführen. Die hätten unter dem neuen Geschäftsführer Dirk Rohrbach in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Sponsoren gewonnen. "Und die wollen sich die Spielstätte unserer Füchse auch ansehen", so Tauche. Gleichzeitig trage die gute sportliche Leistung der Profis dazu bei, dass Interessenten auf den Verein, die Stadt Weißwasser und schließlich auf die Eisarena aufmerksam würden.

2016 habe die Stadt auch bauliche Veränderungen realisiert, um den Spielbetrieb der Profis und der Nachwuchsmannschaften zu optimieren. So gibt es nunmehr eine weitere Schiedsrichterkabine für den von der DEL geforderten vierten Referee im Untergeschoss. Ebenfalls hat die Stadt als Eigentümer der Arena die DEL-Forderung umgesetzt, den Videobeweis in Weißwasser einzurichten. "Ich habe es in den vergangenen Wochen erlebt, dass die Schiris den angewendet haben", erklärte Tauche und fügte an: "Manchmal gut, manchmal weniger gut für unsere Mannschaft." Außerdem wurde auf ein dickflüssigeres Kühlmittel umgestiegen, das das Eis nun wesentlich härter macht.

Im vergangenen Jahr konnte auch der Haupteingang neu gestaltet werden. "Leider haben wir noch keine Namensrechte für die Eisarena verkaufen können", berichtete Tauche. Das sei ursprünglich vorgesehen gewesen. In diesem Punkt sei jedoch in Vereinbarung mit regionalen Unternehmen eine Übergangslösung gefunden worden, die nun über dem Haupteingang angebracht ist. Das könne aber jederzeit wieder geändert werden, so Tauche. Ebenfalls sei die gut 20 Jahre alte Eismaschine wieder auf Vordermann gebracht worden.

"Ein Höhepunkt waren im vergangenen Jahr die Filmdreharbeiten", sagte Tauche. Das Team um ihn habe die Anforderungen der Filmcrew bestmöglich erfüllt. Am Mittwoch, 21. März, kommt ab 20.15 Uhr die Komödie Bodycheck auf Sat1.

Positives hatte Milton Tauche auch in puncto Eislauf zu berichten. "Wir sind gut ausgestattet, haben etwa 350 Schlittschuhe und 150 Helme." Die neuen Freilaufzeiten würden zudem gut angenommen.

Allerdings wolle der Eisarena-Leiter noch einmal an die Gäste appellieren, doch frühzeitig vor dem Eislauf in die Sportstätte zu kommen. So könnten Schlangen an der Schlittschuhausgabe verhindert werden. "Es lässt sich organisatorisch nicht anders bewerkstelligen", gibt Tauche zu verstehen.

Genaue Zahlen zu Kosten und Einnahmen liegen derzeit noch nicht vor. Milton Tauche rechnet nicht vor dem Sommer mit einem Jahresabschluss, erklärte er auf Nachfrage.