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| 15:28 Uhr

Kurioser Fang bei Niesky
Vermisst jemand in der Lausitz ein Känguru?

 Polizei sucht Besitzer von ausgebüxtem Känguru in der Lausitz
Polizei sucht Besitzer von ausgebüxtem Känguru in der Lausitz FOTO: Danilo Dittrich
Niesky. Einen ungewöhnlichen Einsatz meldet die Polizei in Ostsachsen. Beamte haben in einem Park bei Niesky ein Känguru eingefangen. Nun rätseln sie: Wem gehört das Tier?

Ein ausgebüxtes Känguru ist in einem Park bei Niesky in der Lausitz eingefangen worden. Das Tier wurde am Montagnachmittag von Anwohnern gesichtet und der Polizei gemeldet, sagte ein Polizeisprecher in Görlitz am Dienstag. Gegen Abend konnte das Tier dann mit Hilfe von Blasrohr, Narkosepfeil und Kescher eingefangen und in die Wildauffangstation des Görlitzer Tierparks gebracht werden.

Die sächsische Polizei sucht nun nach dem Besitzer und fragt, wer ein Känguru vermisse. Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.

Tierparkdirektor fängt Känguru mit ein

Zum Einfangen hatte die Polizei den Tierparkdirektor, der zugleich Tierarzt ist, um Hilfe gebeten. „Wir sind voll ausgerüstet angerückt“, sagte Tierpark-Kuratorin Catrin Hammer. Das etwa anderthalb bis zwei Jahre alte Männchen sei sehr aufgeregt gewesen. Nach zwei Narkosepfeilen sei das Känguru aber so schläfrig gewesen, dass man es mit einem Kescher und mit der Hand einfangen konnte. Dem Tier gehe es gut, hieß es.

Es ist ein Kängurumännchen

Es handelt sich um ein Bennettkänguru. Die Tiere würden vor allem in Zoos oder Tierparks, aber auch zunehmend von Privatpersonen gehalten, erklärte Hammer. Meldet sich der Besitzer nicht, soll das junge Kängurumännchen an eine andere zoologische Einrichtung vermittelt werden.

(dpa/bob)