Darauf hat der 49-Jährige seit dem Wahlausgang gehofft. Doch dass es so schnell gehen würde, hat ihn dann doch überrascht, als er Donnerstag früh angerufen wurde. Er will nun den beruflichen Wechsel geordnet frühestens zum Dezember absolvieren. Ein besserer Betreuungsschlüssel in Kitas, Lehrernachwuchs, Sportförderung, Feuerwehr, Hochwasserschutz, Elektrifizierung der Eisenbahn, Netzausbau - das alles sind Themen, bei denen Thomas Baum etwas bewegen will für das Land und vor allem die Region, hatte er im Rahmen seiner Kandidatur angekündigt. "Er wird eine starke Stimme nicht nur für Bad Muskau, sondern für die Region sein", sagt Bad Muskaus Bürgermeister Andreas Bänder (CDU), der Baums Sacharbeit aus dem Stadtrat und dem Sportverein Rot-Weiß Bad Muskau kennt. SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Jurk freut sich ebenfalls über den Einzug des Bad Muskauers, denn er bringe Erfahrungen in die Politik ein, die der Region zugute kommen werden.

Einziger Wermutstropfen ist, dass Thomas Baums Vater Gert den von ihm so sehr ersehnten Einzug seines Sohnes in den Landtag nicht mehr miterleben kann. Der Baufachmann in Rente wird heute in seiner Heimatstadt zu Grabe getragen.