In der Kirchruine soll wieder eine richtige Kirchenglocke erklingen.
Wie die RUNDSCHAU von Ludwig Thomaschk, 2. Vorsitzender der Gilde, erfährt, gibt es seit längerem Pläne, die Glocke wieder erklingen zu lassen. Deshalb fanden schon mit dem langjährigen Vorsitzenden der Fürst-Pückler-Stiftung, Dr. Karl-Heinz Carl, Gespräche statt, wurden Pläne diskutiert, so Thomaschk.
Am Gründonnerstag nun wurde die Glocke in Lauchhammer gegossen. Auf 84 Kilo bringt es das stattliche Stück. Zwölf Gildemitglieder waren dabei, als die Glocke geformt wurde. Nun soll sie zum Schützenfest, das in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juni stattfindet, zum ersten Mal erklingen. Platz wird die Glocke in der Kirchruine selbst finden.
Um das Vorhaben finanzieren zu können, ruft die Schützengilde zur Spendensammlung auf. Ein Spendenkonto wurde dafür bei der Volksbank Spremberg-Bad Muskau eG eingerichtet. Unter dem Kennwort „Glocke Kirchruine“ kann man seine Spende auf folgende Kontonummer einzahlen: 100 302 945 (BLZ 180 927 44).

Zum Thema Heimatpflege
 Um 1200 wird die Kirche im Dorf Berg errichtet. 1785 findet dort der letzte Gottesdienst statt, dann verfällt sie. 2002 laden die Schützen, die die Heimatpflege fest in ihrer Satzung verankert haben, wieder zum Gottesdienst in die Kirchruine ein. Neben dem Gottesdienst beim Schützenfest gibt es auch Andachten zum Jahreswechsel, und das mit sehr vielen Besuchern.