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| 16:36 Uhr

Sportstadt Weißwasser
Eine Ehrung für die Sportler von Weißwasser

 Die geehrten Fußballer vom VfB Weißwasser haben zusammen mit René Blümel – amtierender Präsident vom Stadtsportverband (3.v.r.) – und Roland Münzer vom Präsidium des Stadtsportverbandes und Trainer beim VfB (1.v.r.) Aufstellung genommen.
Die geehrten Fußballer vom VfB Weißwasser haben zusammen mit René Blümel – amtierender Präsident vom Stadtsportverband (3.v.r.) – und Roland Münzer vom Präsidium des Stadtsportverbandes und Trainer beim VfB (1.v.r.) Aufstellung genommen. FOTO: Arlt Martina
Weißwasser. Die Bandbreite bei den Ausgezeichneten ist groß und reicht vom Schüler bis zum Senior. Von Martina Arlt

Die Groß Kreisstadt Weißwasser ist schon längst über die Grenzen hinaus als Sportstadt bekannt. In diesem Zusammenhang haben auch die Sportlerehrungen Tradition. Seit 1994 werden diese Veranstaltungen durchgeführt.

Am Freitag war es wieder soweit. In der Aula der Bruno-Bürgel-Oberschule kamen die erfolgreichsten Sportler, Sportvereine und Ehrenamtler zusammen. Gestrebt wird immer nach Bestleistungen. Denn wohl jeder Sportler möchte einmal ganz oben auf dem Treppchen ankommen.

Am Nachmittag waren die Nachwuchssportler geladen, am Abend gab es die Ehrungen für die Erwachsenen. Dabei wurden die Mitwirkenden in den Sportarten Fechten, Leichtathletik, Ringen, Schwimmen, Sportschießen, Tanzen, Fußball und Volleyball berücksichtigt. Unter den Nachwuchssportlern konnten mehr als 20 Kinder und Jugendliche sowie zwölf Mannschaften geehrt werden. Im Erwachsenenbereich nahmen 15 Einzelsportler und zwei Mannschaften feierlich ihre Urkunden und Gutscheine in Empfang. Doch auch Ehrenamtler, Förderer des Sports und die Teilnehmer beim Ablegen des Deutschen Sportabzeichens (DSA) gehörten zu den Ausgezeichneten. Insgesamt wurden Sportler im Alter zwischen sieben und über 80 Jahre berücksichtigt.

Aus dem Ehrenamt standen Göran Sagner, André Fritsche, Steffen Höhne, Manja Zech, Udo Vieluf, Margred Hübscher, Christina Benke, Ilona Gerlach und Steffen Müller auf der Ehrungsliste. Zu den Förderern gehörten Maik Scheller vom SV Grün-Weiß Weißwasser und Martin Liske vom Tauchsportclub Aqua-Team.

Ehrung für DSA-Familien (Deutsches Sportabzeichen): Brand/Wolsch, Friedrich/Leimpek, Petsch, Böse, Fürll, Kaiser – alle von der TSG Kraftwerk Boxberg/Weißwasser. DSA-Unternehmen: WBG-Wohnungsbaugesellschaft Weißwasser, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Stadtverwaltung Weißwasser. DSA-Verein: TSG Kraftwerk Boxberg/Weißwasser, SV Grün-Weiß Weißwasser, WSG Nord Weißwasser, VfB 1909 Weißwasser.

Gern kamen die drei Freundinnen Lisa Brandt, Tiffany Jungblut und Gina Zech zur Auszeichnungsveranstaltung, die sich dem Schwimmsport verschrieben haben. Die 13-jährige Lisa Brandt: „Seit drei Jahren gehe ich Schwimmen, zweimal wöchentlich. Sport ist wichtig. Heute bin ich zur Ehrung das erste Mal dabei.“ Während die Gymnasiastin Tiffany Jungblut früher Turnerin war, geht sie seit neun Jahren regelmäßig zum Schwimmsport: „Ich habe schon vier Pokale und eine ganze Mappe mit Urkunden. Meine Mutti Heike trainiert auch einige Schwimmer. Ich persönlich war schon bei einigen Kreismeisterschaften dabei. Mein Ziel ist es, einmal an Landesmeisterschaften teilzunehmen. Ich war schon mehrmals bei dieser Sportlerehrung dabei.“ Für Gina Zech (13, Landau-Gymnasium) spielt Sport eine große Rolle. In diesem Fach steht bei ihr auch die Note Eins auf dem Zeugnis. „Beim Schwimmen besteht eine niedrige Verletzungsgefahr. Es werden viele Muskel beansprucht, macht gleich noch eine gute Figur. Seit neun Jahren gehe ich schwimmen, immer dienstags und mittwochs“ Zudem sei sie auch bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft aktiv. Dabei hat sie an Deutschen Meisterschaften teilgenommen.

Zur sportlichen Umrahmung zeigten die Akrobaten des PSV am Freitag ihr Können.

Der Stadtsportverband besteht seit 1991, ihm gehören heute 22 Vereine an.