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| 15:31 Uhr

Kommunales
Eine Dankeschön für alle Unterstützer

Das Mandolinenorchester Tschernitz hat für die musikalische Umrahmung beim Neujahrsempfang 2018 in Gablenz gesorgt.
Das Mandolinenorchester Tschernitz hat für die musikalische Umrahmung beim Neujahrsempfang 2018 in Gablenz gesorgt. FOTO: Regina Weiß
Gablenz. Beim Neujahrsempfang in Gablenz heißt es: Der Bauanfang am Rakotzensemble findet wahrscheinlich erst 2019 statt.

„Wir haben uns für Sie entschieden und freuen uns, dass Sie sich auch für uns entschieden haben“, sagt Michaela Marko am Freitagabend im Gemeindesaal in Gablenz. Die Jämlitzerin spielt damit auf den gleichzeitigen Start des Semper­opernballs in Dresden an.

In Gablenz geht es gemütlich und ungezwungen zu, wenn in gemeinsamer Runde das neue Jahr begrüßt wird. Die musikalischen Gäste sind in diesem Jahr das Tschernitzer Mandolinenorchester, die mit „Hallelujah“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ überzeugen. Und auch einen Walzer gibt es, nur dass in Gablenz im Vergleich zu Dresden keiner tanzt.

Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) nutzt seine Neujahrsansprache, um Bilanz zu ziehen. Schließlich gehen in wenigen Wochen die sieben Jahre seiner Amtszeit zu Ende. Am 18. Februar steht die Bürgermeisterwahl an. Als erstes geht sein Dank an den Gemeinderat an seiner Seite. Auch wenn dort ein breites Parteienspektrum vertreten sei, sei die Arbeit im Gremium „von Kompetenz, Sachlichkeit und Streben zum Wohle der Gemeinde geprägt.“

So konnten viele baulichen Maßnahmen realisiert, aber auch viele schöne Feste gefeiert werden. Mit dem Anbau an die Kita fing es an. Das war zum Wohle der Kinder im Knirpsenland und sorgte zudem für bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen. Ein riesiger Brocken, so Noack, sei dann der Ausbau der Ortsdurchfahrt gewesen. Anderthalb Jahre Bauzeit brachten gerade für die Anwohner viele Unannehmlichkeiten mit sich, aber am Ende eine gute neue Straße.

2014 stand die Außensanierung des Kromlauer Schlosses an. 2015 folgte das Innere des Gemäuers. Die Idee vom Hochzeitsschloss wurde umgesetzt, jetzt passiert mit Kulturveranstaltungen das gleiche. Dietmar Noack nennt die Resonanz groß und meint dabei durchaus beides.

„Man kann noch so viele gute Ideen haben, ohne Geld geht nichts“, so Noack. Um an Fördermittel zu kommen, waren die Partner in der Politik gefragt. Sie mussten die Türen öffnen. Der Bürgermeister nennt den jetzigen Ministerpräsidenten und damaligen Bundestagsabgeordneten der CDU Michael Kretschmer und SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Jurk, die beide die Unterstützung mitgetragen und „ihr Versprechen eingehalten haben.“ Das Resultat ist bekannt: 2,7 Millionen Euro Fördermittel gibt es für das Rakotzensemble im Kromlauer Park. „Doch wer denkt, das Geld ist da, nun kann es losgehen, der muss sich eines Besseren belehren lassen“, erklärt der Bürgermeister. Das bedeutet konkret, dass mit einem Baustart nicht vor Anfang 2019 zu rechnen sein wird.

Derweil wächst die Fangemeinde für Park und Brücke weiter. Und dazu wird sicherlich auch die Aufnahme des Kromlauer Parks in den Europäischen Parkverbund Lausitz beitragen, der am 24. Februar erfolgt. „Es ist wie ein Ritterschlag“, freut sich Noack schon jetzt.

Der Kromlauer Park ist ohne sein Fest nicht denkbar. Schon das 54. wird in diesem Jahr gefeiert. Die Anwohner der Halbendorfer Straße haben nicht nur das Fest über all die Tage auszuhalten, sondern bringen sich zudem auch beim Gelingen desselben ein. Deshalb ist auch an sie in diesem Jahr eine Einladung zum Neujahrsempfang ergangen.

Aber auch Gablenz feiert 2018 groß: seinen 750. Geburtstag. Vom 18. bis 24. Juni findet deshalb eine Festwoche statt. Deren Höhepunkt soll der Festumzug am Samstag werden.

Unabhängig vom Jubiläum habe Gablenz viel kulturelles Leben zu bieten. An die Vereine und die Einzelpersonen, die es mitgestalten, erging ebenfalls ein Lob des Bürgermeisters. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“

Bürgermeister Dietmar Noack. Foto: Regina Weiß
Bürgermeister Dietmar Noack. Foto: Regina Weiß FOTO: Regina Weiß