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Polizei
Einbruchserie im Landkreis Görlitz

Görlitz. In der Gemeinde Schöpstal hat ein 34-Jähriger sein Unwesen getrieben. Bei seiner Festnahme wehrte er sich stark. Zudem hat es mehrere Einbrüche in Wohnhäuser am Dienstag im Landkreis Görlitz gegeben.

Eine ganze Reihe von Einbrüchen in Wohnhäuser, Diebstahl, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung sind im Landkreis Görlitz am Dienstag der Polizei angezeigt worden. Eine Streife der deutschen und der polnischen Polizei hat am Dienstag gegen 7 Uhr in Girbigsdorf in der Gemeinde Schöpstal einen Einbrecher auf frischer Tat gestellt.

Bürger verständigten die Polizei, als der Mannr versuchte in ein Mehrfamilienhaus an der Straße Am Hang einzudringen. Er leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Ausweispapiere hatte er nicht dabei. Im Zusammenwirken mit der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf konnte später die Identität des 34-Jährigen festgestellt werden.

Wie Polizeisprecherin Madeleine Urban weiter informiert, teilten zahlreiche Bewohner des Schöpstals im Laufe des Vormittags mit, dass ihre Grundstücke heimgesucht worden waren. In insgesamt 14 Fällen stellten die Eigentümer Schäden beziehungsweise ein unberechtigtes Betreten der Grundstücke fest. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchtem und vollendetem Diebstahl, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

„Die Beamten sicherten Spuren an den Tatorten, deren Auswertung noch aussteht“, so Madeleine Urban. Aber eine Zuordnung zu dem Ertappten war leicht möglich, da der Neuschnee die Schuhabdrücke des Täters konserviert hatte und diese augenscheinlich mit dem Profil der Schuhe des Festgenommenen identisch waren.

Insgesamt drei Einbrüche in Wohnhäuser wurden zudem aus Niesky, Löbau und Ebersbach-Neugersdorf gemeldet. In letzterem Fall sind die Einbrecher am 23. Januar am hellichten Tag in ein Wohnhaus eingedrungen. Sie durchwühlten die Räumlichkeiten des 50-Jährigen und stahlen seinen Angaben nach einen vierstelligen Bargeldbetrag, eine Sammlung mit Silbermünzen, eine Standuhr, einen Akkuschrauber, zwei Luftgewehre sowie den Zweitschlüssel für den Pkw des Mannes. Den Verlust bezifferte er mit insgesamt etwa 4000 Euro. Der Sachschaden schlug mit rund 500 Euro zu Buche.

Im Radeberger Ortsteil Ullersdorf war ebenfalls ein Wohnhaus Ziel von Einbrechern. „Der Schwachpunkt des Gebäudes war – wie so häufig – auch hier die Terrassentür“, wie Polizeisprecher Thomas Knaup mitteilt.

(red/dh)