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| 13:00 Uhr

Aus dem Gemeinderat
Ein weiterer Schritt auf der Tippeltappeltour

 Auf diesem Gelände gleich neben der Görlitzer Straße (B 115) soll der neue Einkaufsmarkt entstehen.
Auf diesem Gelände gleich neben der Görlitzer Straße (B 115) soll der neue Einkaufsmarkt entstehen. FOTO: Regina Weiß
Krauschwitz. Der Bebauungsplan Ortsmitte West soll den Weg für den neuen, größeren Einkaufsmarkt in Krauschwitz jetzt frei machen. Von Regina Weiß

Auf der Suche nach dem 7. Mann. Was klingt wie der Titel eines Films, war aber die Unterzeile für den Gemeinderat in ­Krausch­witz. Denn die wäre fast nicht zustande gekommen, weil eben der siebente Rat fehlte. Krankheit und Urlaub hatten die Truppe merklich dezimiert. Doch mit Ratsmann Frank Lehmann konnte schließlich die Beschlussfähigkeit hergestellt werden. Schließlich wollen die Krauschwitzer das Unterfangen, was sich schon über Jahre hinzieht, nicht noch weiter verzögern. Die Abwägung zum Bebauungsplan „Ortsmitte West“ ist notwendig, um den Neubau des Netto-Marktes in Krauschwitz durchführen zu können. Der steht bislang ja nur auf dem Papier.

Nach der Sitzung ist klar, das einige Hinweise von Ämtern in den Plan eingearbeitet werden müssen, dass der Plan noch einmal öffentlich ausgelegt wird, aber für das Feld Lebensmittelmarkt nun auch die Baugenehmigung beantragt werden kann. Da hoffen die Bauherren zeitnah auf grünes Licht. Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) weiß, dass die Zeit genutzt werden soll, um Bäume zu fällen.

Weil Netto sich mit seinem Markt von 800 Quadratmeter auf rund 1100 Quadratmeter vergrößern will, musste Krauschwitz in einem Einzelhandelskonzept den Nachweis erbringen, welche Funktion der Markt im Ort erfüllt. Das habe zu einer erheblichen Verzögerung geführt, wissen auch die Planer. Sie wollen nun das Verfahren in der Jahreshälfte abschließen. Wann der Neubau starten kann, konnte in der Sitzung keiner sagen. In dieser Hinsicht macht sich Frank Lehmann (Freie Wähler) Sorgen. Schließlich soll der Markt samt Parkplätzen auf geschüttetem Gelände errichtet werden. Ein entsprechendes Baugrundgutachten liegt vor, hieß es.

Klargestellt wurde auch noch mal, dass der Gewässerrandstreifen zur Legnitzka nicht bebaut werden darf. Außerdem hatte das Gesundheitsamt des Landkreises die Planer aufgefordert, ein weiteres Schallschutzgutachten in Auftrag zu geben, weil Immissionsrichtwerte überschritten werden könnten.