Am Anfang des Programms steht eine Pflanzung historischer Obstbaumsorten auf der polnischen Parkseite, teilt die Stiftung Fürst-Pückler-Park mit. Daran nehmen neben Grütters und Tillich auch die Marschallin der Woiwodschaft Lebus, Elzbieta Polak, und der Vorsitzende des Stiftungsrats der Parkstiftung, Hansjörg König, sowie der Vorsitzende des Park-Fördervereins, Michael Kretschmer, teil.

Per Fahrrad geht es dann von den Anhöhen der polnischen Parkhälfte zum Standort des ehemaligen Englischen Hauses. Im Anschluss führt die Tour auf die deutsche Parkseite zur Gloriette. Die Radlergemeinschaft wird von Stiftungsgeschäftsführer Cord Panning angeführt.

Den Abschluss findet die Rundfahrt im Neuen Schloss mit der Unterzeichnung einer Verlängerung des Verwaltungsabkommens zur Finanzierung der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau durch den Bund und den Freistaat Sachsen. "Damit wird der elementare Baustein zur Fortsetzung der Erfolgsgeschichte einer einmaligen deutsch-polnischen Kooperation bei der Wiedererweckung eines verloren geglaubten Landschaftskunstwerks mit globaler Bedeutung gelegt", so Cornelia Wenzel, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung.

Dank umfangreicher Zuwendungen von Bund und Freistaat Sachsen konnten die wichtigsten historischen Bauwerke auf der deutschen Parkseite sowie die die Neiße überspannenden Brücken saniert, restauriert oder wieder neu aufgebaut werden. Auch gelang es mit hohem fachlichen Engagement, die grenzüberschreitende, integrale landschaftsgestalterische Raumstruktur des Pücklerschen Kunstwerks wiederzugewinnen und für Besucher erlebbar zu machen.

Im Rahmen der feierlichen Vertragsunterzeichnung erhält übrigens der Ministerpräsident den Verdienstorden der benachbarten polnischen Woiwodschaft Lebus.