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Ein Sieg soll her

Beim Bad Muskauer Trainer André Brückner ist in den vergangenen zwei Wochen schlechte Laune vorprogrammiert gewesen. Grund war die letzte vermeidbare 1:2-Auswärtspleite beim gewiss nicht übermächtigen Dresdner SC. Jetzt soll gegen Königswartha ein Sieg her. Holger Zimpel / hgz1

Bezirksliga. Aufgrund der Pokalpause musste Bad Muskau noch zusätzlich den Rucksack der Niederlage 14 Tage mit sich herumschleppen. Guten Anschauungsunterricht, was die Pücklerelf beim DSC alles falsch gemacht hatte, gab es auch durch das Video vom Spiel, dass der Traditionsclub auf die Internetseite gestellt hatte.

Von seiner Mannschaft erwartet der Bad Muskauer Trainer natürlich zum Heimspiel gegen den Königswarthaer SV eine Reaktion. Obwohl die Gäste von der Winze derzeit nur Tabellenzwölfter sind, gibt es keinen Grund, sie zu unterschätzen. Die Mannschaft hat genügend Potenzial, um auch dreifach in der Parkstadt zu punkten. Erinnert sei auch noch an die schmerzhafte 0:1-Heimpleite in der Saison 2012/2013 unter widrigen Schneebedingungen.

Damit sich dies nicht wiederholt, ist eine konzentrierte, aber vor allem auch kampfstarke Leistung aller Parkstädter gefordert. Im Bad Muskauer Kader gibt es nach wie vor etliche Fragezeichen. So ist Lukasz Machinka nun schon seit Wochen nicht einsätzfähig.

Auch Schlussmann Marek Bartlomiejczyk ist angeschlagen. Benjamin Peschk konnte aufgrund von Arbeit und Krankheit die letzten zwei Wochen nicht trainieren und dürfte wohl kaum für die Anfangsformation zur Verfügung stehen. Also gibt es noch viele Fragezeichen, die Trainer Brückner bis Sonnabend, Anstoß 15 Uhr im heimischen Parkstadion, stark beschäftigen werden.