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| 18:20 Uhr

Aufgeschnappt
Ein schweres Früchtchen

Roberto Burghardt und Frau Martina freuen sich, dass sie die nächste Station ihrer Reise geschafft haben.
Roberto Burghardt und Frau Martina freuen sich, dass sie die nächste Station ihrer Reise geschafft haben. FOTO: Roberto Burghardt
Weißwasser. Was den Journalisten in den vergangenen Tagen Besonderes unter die Feder gekommen ist.

Ein bisschen sehnt sich Wolfgang Rasper, Cheforganisator der Lausitz-Rallye rund um Boxberg, nach den guten alten Zeiten zurück. „Heutzutage schickt man sich 20 bis 30 Mails hin und her, was früher mit einem Anruf erledigt werden konnte“, so seine Meinung jüngst bei einem Pressegespräch.

Die neue Datenschutzgrundverordnung macht vor nichts halt. Jüngst führte das im Stadtrat von Bad Muskau zu Diskussionen. Der beschloss, dass die Kita Gesundheit im Allgemeinen und Kneipp im Besonderen zu ihrem Konzept macht. Die Entwicklungsgeschichte der Kinder wird dabei unter anderem mit Portfolios dokumentiert. Wie Hauptamtsleiter Dirk Eidtner berichtet, sind diese nun nicht mehr öffentlich zugänglich. Außerdem mussten die Eltern eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Äußeres Zeichen ist auch, dass die vollständigen Namen der Kinder an ihren Kleiderhaken zu lesen sind. Stand dort früher Max Mütze, steht jetzt nur noch Max M.

Einen Nachholebedarf in Sachen Weihnachtssitzungen sieht Muskaus Parkdirektor Cord Panning. Er lobte im Rahmen des Jubiläums „20 Jahre Arbeiten und Lernen über Grenzen“ den Geist der deutsch-polnischen Initiative. „Aber auf polnischer Seite fand die Sitzung zu Weihnachten ganze 18 Mal statt, bei uns nur ein Mal. Da sehe ich schon noch einen Nachholebedarf“, sagt Panning.

In Polen finden am Sonntag Bürgermeisterwahlen statt. So auch in Bad Muskaus Partnergemeinde Leknica. „Wir wünschen dabei Piotr Kuliniak, dem Bürgermeister von Leknica, viel Erfolg“, richtet sich Cord Panning an ihn. Der ist seit sechs Jahren im Amt.

Besonderes Ernteglück hatten vor wenigen Tagen Beate und Steffen Hundro aus Boxberg. In ihrem Garten haben sie eine besondere Melone geerntet. Die Frucht hat einen Umfang von 88 Zentimeter und ein Gewicht von 11,2 Kilogramm. „Es ist die größte von vier Melonen, welche wir in diesem warmen Sommer geerntet haben“, schreibt Beate Hundro. Die zweite war neun Kilo schwer,  die dritte vier und die kleinste 3,5 Kilogramm. Seit fünf Jahren baut die Familie Melonen an. In diesem Jahr hat sie noch Horngurken, Eierbaum und Dattelgurken in ihrem Garten angebaut. Leider ging der Plan nicht auf, die Melone der Kita zukommen zu lassen. Sie war dann doch schon überreif.

Das Radler-Ehepaar Martina und Roberto Burghardt aus Sagar hat sein nächstes Etappenziel erreicht und befindet sich nun schon in Spanien. Vor wenigen Tagen vermeldete es via Handy: „Juchhu wir haben  den Atlantik erreicht. Nach 38 Tagen und 2064 Kilometern. Er begrüßte uns mit Regen und Sturmböen“, schreibt Roberto Burghardt. Nun sei wild Zelten angesagt, da alle Campingplätze geschlossen haben. Dabei hoffen die beiden Radler, dass die Franzosen das weiter so locker sehen.  Weil tagelang nur Regenwasser an die Haut der beiden Ostsachsen gekommen ist, haben sie in Les Sables d‘Olonne einen zweitägigen Aufenthalt im Hotel eingelegt, um zu duschen und die Wäsche zu waschen sowie die Ausrüstung auf Vordermann bringen. (rw/ckx)

Die Riesenmelone lässt die Kiwi winzig aussehen.
Die Riesenmelone lässt die Kiwi winzig aussehen. FOTO: Familie Hundro
((ckx/rw))