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Ein Programm mit vielen Exkursionen

Görlitz. Mit zehn Exkursionen der Görlitzer Wissenschaftler stellt das neue Programmheft des Senckenberg Naturkundemuseums einen kleinen Rekord auf. Stadtnatur, Vogelstimmen, im Reich der Gesteine, Insekten wie Libellen und Gottesanbeterinnen sowie die Ammendornfinger-Spinne stehen von März bis August auf dem Plan. red/br

Die Exkursionen sind meist kostenlos, bei einigen ist eine Anmeldung erforderlich.

Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, zu der der Görlitzer Standort mit Forschungsinstitut und Museum seit 2009 gehört, gibt es die Gelegenheit, bei einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 9. April, einmal hinter die Kulissen der Forschungslabore, Sammlungsräume und der Bibliothek zu schauen.

Neben vielen anderen populär- und wissenschaftlichen Vorträgen im Humboldthaus findet auch die traditionelle 1.-April-Vorlesung mit Unerhörtem und nicht ganz ernst zu Nehmenden aus der Wissenschaft, vorgetragen von Görlitzer Persönlichkeiten, am 31. März statt.

Zudem lockt das Museum mit abwechslungsreichen Sonderausstellungen. Innerhalb der derzeitigen Sonderausstellung über das Expeditionsschiff Abora gibt es Zusatzveranstaltungen wie Vorträge und eine Führung mit Dominique Görlitz (14. März) sowie am 2. April einen Thor-Heyerdahl-Filmnachmittag.

Am 24. März eröffnet eine kleine Sonderausstellung mit Vogelaquarellen des verstorbenen Tiermalers Friedrich Reimann. Ab 12. Mai lockt die "Mechanische Tierwelt" Kinder und Nostalgiker zu einer Ausstellung von tierischen Blechspielzeugen aus der Zeit von 1890 bis 1970.

Die Veranstaltungshefte liegen im Naturkundemuseum am Marienplatz sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen in der Region aus.

www.senckenberg.de/

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