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Ein ironischer Vorschlag

Gerd Noack gehört zu den Autofahrern, denen am Grenzvorplatz in Bad Muskau in diesen Tagen ein Licht aufgegangen ist. Er wurde geblitzt.

Am RUNDSCHAU-Telefon nennt er es Abzocke, was dort kurz vor der Neiße passiert. Und er gibt zu bedenken, dass das Verkehrsschild verkehrsberuhigter Bereich gerade in der Dämmerung kaum zu sehen ist.

"Aber der Platz will ja bezahlt werden", fügt der Leser sarkastisch hinzu. "Man kann ja auch vor der Brauerei zehn km/h machen und blitzen. Auch dort wird ja Geld gebraucht", erklärt der Leser nicht ganz ernstgemeint.

Nur, dass Bad Muskau von den Blitzereinnahmen nichts hat. Die gehen an den Kreis Görlitz.

Dessen wiederholter Einsatz in Bad Muskau trägt übrigens sichtbare Früchte. Die Pkw-Schlange nähert sich fast nur noch im Kriechgang der Brücke über die Neiße.