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| 01:00 Uhr

Ein Holz fehlte der TSG

Weißwasser.. Die Winzigkeit von einem (!) Holz fehlte den Keglern der TSG Kraftwerk Boxberg/Weißwasser für den neuerlichen Turniersieg. Dies ist um so bedauerlicher, da es wirklich drin war, wieder auf dem obersten Treppchen zu stehen. Der Grund für den 2. (ew)

Platz war, dass drei Spieler aus dem Team nicht die 800-Punkte grenze erreichten.
Der Wettkampf in Görlitz begann nach Plan, denn die Anfangsstarter holten gleich einen beruhigenden Vorsprung heraus. Groß auf spielte dabei Robert Kühn, der die Tagesbestleistung von 864 Pkt. erreichte. Ein paar Holz weniger, nämlich 835 Punkte, spielte Rüdiger Gose.
Im Mitteldurchgang nahm das Unheil seinen Lauf, denn der Vorsprung wurde von Kugel zu Kugel weniger. Der jüngste Spieler im Team, Sebastian Gose, erwischte einen rabenschwarzen Tag und kam auf ein Endergebnis von 751 Pkt. Er leistete sich zu viele Fehlwürfe, wie man sie bei ihm noch nicht gesehen hatte. Auch Frank Schleußing wurde von Bahn zu Bahn schwächer und kam am Ende nur auf 779 Holz. Trotzdem begannen die Schluss-Starter noch mit einem Vorsprung ihren Wettkampf und es zeichnete sich ein weiterer Turniersieg ab. Untermauert wurde dies durch die sehr gute Leistung von Steffen Lisk, welcher 846 Punkte erreichte. Sein Partner Uwe Gottschling kam mit den Bahnen überhaupt nicht zurecht, sodass er nach 100 Wurf ausgewechselt werden musste, denn er blieb weit unter 400 Punkte. Auswechselspieler Eberhard Wudi erreichte diese Punktzahl und insgesamt spielten beide dann noch 751 Punkte. Wie sich herausstellte, fehlte ein Holz, um weiter in der OKV-Klasse ungeschlagen zu bleiben. Positiv ist, dass das TSG-Team den Vorsprung in der Tabelle trotzdem ausbauen konnte, da der Zweite, Wehrsdorf, nur auf den 4. Platz kam.
Endstand (Tabellenpunkte). 1. Koweg Görlitz 4827 (17); 2. TSG Boxberg/Weißwasser 4826 (29); 3. KSV Neueibau 4780 (16); 4. TSV Wehrsdorf 4741 (18); 5. ISG Hagenwerder 4635 (15); 6. KV Löbau 4520 (10).