ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:44 Uhr

Parkstadt
Ein Frühstück als Dankeschön

Bad Muskau. Die Wohnungsbaugenossenschaft Bad Muskau saniert Heizungsanlagen.

(rw) Der Kaffee dampft, ebenso das Rührei und die Knacker. Belegte Brötchen, Kuchen, Gurken und Tomate sowie als Dessert Melone. Die Tische müssten fast eine Nummer größer ausfallen. Die Handwerker, die im Auftrag der Wohnungsbaugenossenschaft eG Bad Muskau in den Wohnungen des Unternehmens zu tun haben, können es sich schmecken lassen. „Es ist das dritte Mal, dass wir so ein Handwerkerfrühstück veranstalten“, erklärt Siegmar Nagorka, Vorstand der Genossenschaft, und lädt alle zum Zugreifen ein.

274 Wohneinheiten hat das Unternehmen in seinem Bestand. Da gibt es immer etwas zu tun. Außerdem stehen Sanierungen nach Mieterwechsel in steter Regelmäßigkeit an. Denn die Wohnungen der Genossenschaft sind gefragt. Die Leerstandsquote beträgt ein Prozent und liegt damit unter dem Landesdurchschnitt. „Da braucht man schnell Handwerker und auch solche, auf die man sich verlassen kann“, erklärt Nagorka. Deshalb dieses gemeinsame Frühstück, um sich für den Einsatz zu bedanken. Maurer, Fliesenleger, Maler und Fußbodenleger lassen es sich mit sichtlichem Appetit schmecken.

Neben den Sanierungsarbeiten bei Mieterwechseln läuft in den Gebäuden der Genossenschaft seit mehreren Monaten die Erneuerung des Heizungssystems. „Die Anlagen sind 25 Jahre alt“, erläutert der Vorstand. Also Zeit, dort zu investieren. Wie viel, bleibt Geheimnis des Vorstandes. In den Häusern am Markt und in der Mittelstraße sind die Arbeiten erledigt, jetzt folgen die Wohnungen an der Kirchstraße und am Kirchplatz.

Im nächsten Jahr soll die Sanierung in der Parkstraße fortgesetzt werden. Dort kommt noch hinzu, dass auch das gesamte Leitungssystem erneuert werden muss. Bleiben noch die Wohnungen in der Köbelner Straße. Dort ist allerdings noch mehr zu tun. Das fängt bei der Fassade an und hört bei den Außenanlagen auf. Dämmung ist zum Beispiel ein Stichwort. Hier hofft Nagorka, dass es vielleicht mal noch ein Förderprogramm gibt, von dem das Unternehmen profitieren kann, wo doch gerade CO2-Einsparung in aller Munde ist.

(rw)