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| 18:45 Uhr

Weißwasser
Erdmännchen soll künftig für Weißwasser werben

Das neue Erdmännchen-Maskottchen hat Anfang September der Rundschau-Redaktion in Weißwasser einen Besuch abgestattet.
Das neue Erdmännchen-Maskottchen hat Anfang September der Rundschau-Redaktion in Weißwasser einen Besuch abgestattet. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Weißwasser. Die Glasmacherstadt bekommt am Sonnabend ein neues Maskottchen. Präsentiert wird es auf dem Boulevard. Von Torsten Richter-Zippack

Es ist braun und weiß und geschätzte 1,70 Meter groß. Die Rede ist vom neuen Weißwasseraner Maskottchen, einem Erdmännchen. Am Sonnabend, 8. September, soll es zwischen 14 und 16 Uhr erstmals öffentlich präsentiert werden, und zwar auf dem Boulevard der Glasmacherstadt. Dort findet bis Sonntag die Sommerakademie statt.

Einer der Initiatoren ist Ralf Lange. Der selbstständige Web-Designer verfolgt mit dem Erdmännchen ein bestimmtes Ziel: „Mein Ansinnen ist es, unsere vielen Maskottchen in Weißwasser wieder zu neuem Leben zu erwecken. Diese sind derzeit sehr wenig in der Stadt unterwegs, was mich traurig stimmt. Dabei erreichen sie vor allem unsere Kinder.“ Tatsächlich verfügt die Kommune über eine ganze Anzahl von Maskottchen, angefangen von Wuschel, dem Eichhörnchen der Muskauer Waldeisenbahn, über den Fuchs der Eishockeyspieler und die Eule Hedwig vom Tierpark bis zum Wasserturm Weisswass, um nur eine Auswahl zu nennen.

„Die Entscheidung für das Erdmännchen fiel aufgrund seiner Niedlichkeit“, erklärt Ralf Lange. Nicht zuletzt leben im Tierpark der Glasmacherstadt richtige Erdmännchen, die bei den Besuchern aufgrund ihrer Possierlichkeit sehr beliebt sind, sagt Lange, der auch Mitglied im entsprechenden Förderverein ist. Inzwischen stehe ein Team von vier Kandidaten bereit, die in das Kostüm schlüpfen wollen, das es in zwei Größen gibt. Wer indes an diesem Sonnabend ins Erdmännchenkostüm steigen wird, sei noch geheim. „Es geht ja um das Maskottchen, nicht um die Person darin“, begründet Lange.

Mittelfristig schweben Ralf Lange auch Maskottchentreffen vor, wie sie in der Vergangenheit hin und wieder mal stattfanden. „Eine bessere Werbung als mit diesen niedlichen Wesen gibt es doch für unsere Stadt nicht“, erklärt der Protagonist. Jetzt sei er gespannt, wie das neue Maskottchen von den Weißwasseranern angenommen werde. Und vielleicht finde sich ein Verein oder eine Firma, der oder die das Erdmännchen gleich zu ihrem eigenen Aushängeschild macht.