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Ein Dankeschön fürs Ehrenamt

Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Manuela Thomas machen Probesitzen auf der Engagierten-Bank.
Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Manuela Thomas machen Probesitzen auf der Engagierten-Bank. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser. Dass Weißwasser eine engagierte Stadt ist, dafür brauchte es nicht erst ein gleichnamiges Bundesprogramm. Dass Weißwasser Bürger und Unternehmer mit Engagement hat, war am Mittwoch deutlich im Jahnbad zu sehen. Regina Weiß

Dort fand ein gemütliches Beisammensein statt. Es war ein Dankeschön an die Ehrenamtler, die bei Veranstaltungen, in ihren Vereinen, bei Mitmachaktionen, beim Sport, bei der Kultur, bei der Integration von Flüchtlingen, in der Kirche etc. nicht wegzudenken sind. "Vor drei, vier Jahren gab es schon mal ein solches Fest", erinnerte Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext). Und Manuela Thomas, Geschäftsführerin des Sozialen Netzwerkes Lausitz, ergänzt gegenüber der RUNDSCHAU, dass ein solches Danke-Fest in regelmäßigen Abständen wieder stattfinden soll. Mitarbeiter aus dem Rathaus oder von den Stadtwerken schlüpfen in die Rolle von Grillmeister und Schankwirt, um die Gäste zu bewirten. Diese warten nicht auf Auftrag oder Ansage, sondern bringen sich in das Gemeinwesen von Weißwasser ein. Das ist längst nicht überall so, findet CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Kretschmer. Genau dies mache Weißwasser zu etwas Besonderem.

Die Engagierten von Weißwasser haben übrigens nun auch ihre eigene Bank. Diese wurde gestern eingeweiht und bleibt auch im Jahnbad stehen.

Dass Weißwasser Teil des Förderprogramms "Engagierte Stadt" ist, habe auch Vorteile. Nicht nur, dass Vereine in diese Zeit gecoacht werden konnten. Es macht auch möglich, dass über die Strategie fürs Ehrenamt nachgedacht werden kann.