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Ehrendes Gedenken in Groß Düben

Groß Düben.. Anlässlich des gestrigen Volkstrauertages fanden im Niederschlesischen Oberlausitzkreis zahlreiche Kranzniederlegungen statt. So wurde in Weißwasser, Krauschwitz oder in Groß Düben den Opfern der Weltkriege an den verschiedenen Gedenkstätten gedacht. (ak/rw)

In Groß Düben versammelten sich Vertreter der Gemeinde, der Feuerwehr und des Schützenvereins am sanierten Kriegerdenkmal, um einen Kranz niederzulegen sowie den Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken. Groß Dübens Bürgermeister Helmut Krautz erinnerte in seiner Rede daran, wie viel Leid Kriege über die Menschheit gebracht haben.
Der Volkstrauertag wurde laut Internet-Lexikon Wikipedia 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am fünften Sonntag vor Ostern zu begehen.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1948 die Tradition des Volkstrauertages wieder in der alten Form aufgenommen, nachdem er von den Nazis zum Heldengedenken verherrlicht wurde. 1950 fand die erste zentrale Veranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bundestag in Bonn statt. In Abgrenzung zur Tradition des Heldengedenktages wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu verlegen; diese Zeit werde theologisch durch die Themen Tod, Zeit und Ewigkeit dominiert.
Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag findet jeweils im Deutschen Bundestag statt.