Mit Schippen, Harken, Besen sind am Samstagvormittag mehr als 30 fleißige Helfer im Helmut-Just-Stadion in Krauschwitz angerückt. Denn der Förderverein um Stefan Hofmann lud mit Blick auf dieses Gelände zum ersten Arbeitseinsatz ein. Rund drei Stunden sollte dieser andauern.

Der 56-Jährige aus Klein Priebus leitet den Förderverein Krauschwitzer Neißeland, der sich 2006 gründete und heute 16 Mitglieder zählt. Wenn auch gegenwärtig noch die Vertragsgestaltung zur Betreibung des Stadions mit der Gemeinde läuft, hat man mit dem Arbeitseinsatz erste Tatsachen geschaffen. Denn für die Betreibung ist besonders ehrenamtliches Engagement gefragt.

Große Fläche in Krauschwitz braucht Pflege

„Trotz Corona-Krise wollten wir diese Aktion nicht absagen. Die Vegetationsperiode geht jetzt los und so möchten wir unser Stadion ein Stück voranbringen, das immerhin eine Fläche von 30 000 Quadratmetern hat“, so der Vereinsvorsitzende. Zwischen 2014 und 2018 stand diese ehemalige Sportanlage leer.

Im Stadion sollen Angebote für alle Generationen geschaffen werden. Geplant ist, auch den Rundweg am Stadion zu aktivieren und mit gewissen Ruhepunkten zu versehen. Dort können dann besonders die Senioren ausgiebige Spaziergänge starten. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gehört der Kletterfelsen schon jetzt zum Highlight. „Doch das Umfeld muss stimmen. Es müssen noch gewisse Voraussetzungen geschaffen werden, um den großen Tourismus anzulocken. Der kleine Tourismus muss wachsen. Auch eine Postkarte zum Stadion soll es geben“, erzählt Stefan Hofmann.

Weitere Attraktionen für das Stadiongelände geplant

Schon jetzt laden neben großen und kleinen Felsen, Schaukeln, Trampolins sowie Pavillons zum Verweilen ein. Geplant sind weitere Attraktionen auf dem Stadiongelände wie Seilbahn, Niedrigseilbahn, Boulder-Felsen für Kinder, Sandspielplatz, Rutschenberg, Dreierreck, Doppelschaukel sowie Nestschaukel. Auch Findlingsbänke sollen zum Verweilen einladen. Die Geschichte der Eiszeit wird sich auf jeden Fall bei der Gestaltung der Anlage wiederfinden.

Nach der langen kalten Jahreszeit wurde nun die Rasenfläche geharkt, Ausästungen und die Entfernung von Wildwuchs wurden vorgenommen. Auf dem Gelände wurden Büsche zurückgeschnitten und die alte Kegelanlage zurückgebaut. Ein Anfang ist also gemacht.