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Dringender Handlungsbedarf am Eichendorffweg

Weißwasser. Laut Eckhard Slobodda hat der Eichendorffweg in Weißwasser dringend eine Sanierung verdient. Das sagte er gegenüber der RUNDSCHAU.

Während die umliegenden Straßen 2014/2015 saniert worden sind, hat sich beim Zustand vom Eichendorffweg (Ost) nichts getan. "Unsere Straße, übrigens die mit den meisten Anwohnern, zeichnet sich durch sehr unterschiedliche Belege aus. Eingangs eine asphaltierte Einmündung, des Weiteren eine Strecke mit Betonsteinen im Verbund verlegt, ist diese für schwere Fahrzeuge nicht geeignet. Es folgen alte Betonplatten, die sich durch Brüche und Löcher sowie Auswaschungen auszeichnen", schildert Slobodda.

Der Gipfel sei eine Kanalquerung, die sehr schlecht instandgesetzt wurde. Es gebe Höhenunterschiede von bis zu fünf Zentimetern. Für Fußgänger, Radfahrer, Menschen mit Rolatoren oder Muttis mit Kinderwagen, nicht zu vergessen die Autos, sei es eine Zumutung, diese Hindernisse zu überwinden.

"Der schlechte Zustand des Eichendorffweges ist uns natürlich bekannt", erklärt Thomas Böse vom Referat Bau in Weißwasser auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Man habe als Stadt in den vergangenen Jahren Teilbereiche saniert. "Den Beton rausnehmen und durch Pflaster zu ersetzen, ist doch eine ziemlich teure Angelegenheit", sagt Thomas Böse. Deshalb verweist er auf ein anderes Vorgehen, das bereits angewendet wurde. "In diesem Jahr haben wir im Stadtgebiet ähnliche Schäden versuchsweise auf andere Art repariert. Wenn sich diese Variante über den Winter bewährt, werden wir sicher im nächsten Jahr den Eichendorffweg so sanieren", kündigt Thomas Böse an.

Zwischenzeitlich könne man nur die größten Löcher beseitigen.