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| 03:07 Uhr

Drei Verhandlungskommissionen brauchen Trebendorf und Mühlrose

Trebendorf. Eigentlich sollte in der jüngsten Ratssitzung für Trebendorf der Beschluss fallen, welche Personen in die Verhandlungen mit Vattenfall eintreten, wenn es um die Forderungskataloge für Klein Trebendorf und Mühlrose geht. Doch nun wird im September entschieden. rw

Der Grund dafür ist, dass die Personen noch nicht namentlich feststehen.

Feststeht aber, wie viele sich mit Vattenfall an den Tisch setzen werden. Um in die Verhandlungen für den Forderungskatalog Teil 1 über den Umsiedlungsstandort einzutreten, sollen jeweils drei Trebendorfer und drei Mühlroser dabei sein sowie die Bürgermeisterin, die stellvertretende Bürgermeisterin, der Kommunalberater und der Bearbeiter Bergbau. Die Teile zwei (Dorfentwicklung) sollen für Trebendorf und Mühlrose getrennt verhandelt werden. Die jeweiligen Kommissionen besetzen sechs Bürger aus dem Dorf, Bürgermeisterin, stellvertretende Bürgermeisterin, Kommunalberater und Bearbeiter Bergbau. Auf alle warte eine intensive Arbeit, so die Bürgermeisterin.

Kommt das Abbaugebiet II des Tagebau Nochtens, dann sind 154 Grundstücke in Trebendorf und Mühlrose betroffen. 462 Personen verlieren ihre Heimat und müssen dann umsiedeln.