Kreisoberliga. Mit Empor Löbau gastiert eine Mannschaft aus einer der traditionsreichsten Fußballstädte Ostsachsens am Schleifer Jahnring. Deren große Erfolge liegen allerdings weit zurück, denn Löbau war in den ersten Nachkriegsjahren eine Fußball-Hochburg. Der letzte Aufstieg in die Bezirksklasse stammt aus der Saison 2006/2007. Gegenwärtig werden aber kleinere Brötchen gebacken.

Schleife und Löbau hatten vor Saisonbeginn in etwa gleiche Zielvorstellungen. So wäre Löbau mit einem guten Mittelfeldplatz und Schleife mit einem einstelligen Tabellenrang in der Endabrechnung zufrieden. Zurzeit mischen aber beide Vereine in der Spitzengruppe mit, wo sie auch überwintern wollen. Schon deshalb dürfte es zu einer reizvollen Begegnung mit Spitzencharakter kommen.Die Gäste haben in der Vorwoche ihr Heimspiel gegen Neusalza-Spremberg mit 0:3 vergeigt.

Trotz des Heimvorteils muss Schleife gegenüber dem Kodersdorfer Spiel unbedingt eine Schippe drauflegen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, wie die Gastgeber die beiden Löbauer Torjäger Nietsch und Bahr in den Griff bekommen.

Schleife wird auf alle Fälle in veränderter Besetzung antreten. Nicht dabei ist Mario Panoscha, der aufgrund seiner fünften gelben Karte pausieren muss.