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Dorfstraße in Gablenz wird stückweit verbreitert

Gablenz. Ende dieser Woche erhalten Teile vom ersten Bauabschnitt der Dorfstraße in Gablenz ihre neue Asphaltdecke. Bis zum 30. April wird dann noch an den Gehwegen gearbeitet. So sieht es der aktuelle Ablaufplan vor, der zwischen Landkreis, Baufirma und Gemeinde abgesprochen wurde. Regina Weiß

Ab 11. Mai soll dann der zweite Bauabschnitt zwischen Denkmal und ehemaligem Einkaufsmarkt in Angriff genommen werden. Gerade diesen Abschnitt betreffend gab es Diskussionen über die notwendige Fahrbahnbreite. Gablenzer machten die Forderung auf, die Kreisstraße auf sechs Metern auszubauen. Dieter Peschel, Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes des Landkreises, erklärt hierzu, dass die Regelbreite für Kreisstraße als Ortsdurchfahrten bei 5,50 Meter liege. So habe es der Gesetzgeber auch in der entsprechenden Förderrichtlinie niedergeschrieben. "Nur in begründeten Fällen kann man von dieser Festlegung abweichen", so Peschel gegenüber der RUNDSCHAU. Diese Festlegungen werde der Amtsleiter an Ort und Stelle treffen.

Eine erste ist bereits getroffen. Im Bereich des Denkmals/Einmündung Kromlauer Weg wird die Straße auf sechs Meter verbreitert. "Damit tragen wir zum Beispiel Sorge, dass dort der Bus ordentlich rausfahren kann", so Peschel.

Er geht derzeit weiter davon aus, dass das Projekt Dorfstraße komplett am 31. Oktober dieses Jahres abgeschlossen werden kann. Bis dahin liegen noch zwei Bauabschnitte vor der Firma. In einer Einwohnerversammlung seien die Anrainer entsprechend informiert worden. "Das war alles sehr sachlich. Ansprechpartner für die Bürger bei täglichen Problemen ist der Bauleiter. Das wissen sie", so Peschel.

Der zweite Bauabschnitt wird vom 11. Mai bis Ende Juli gebaut. Der dritte folgt dann vom 10. August bis Ende Oktober.

Eingetaktet ist der Bau von zwei Durchlässen für die Räderschnitza. Der in Höhe Spremberger Straße wird vom 4. bis 13. Mai errichtet. In dieser Zeit ist die Kreuzung voll gesperrt. Der Durchfahrtsverkehr soll weiträumig umgeleitet werden.

Da der zweite Bauabschnitt auch für Einschränkungen bei der Befahrbarkeit des Feuerwehrgerätehauses sorgt, hat die Gemeinde dafür schon Vorsorge getroffen. Als Feuerwehrzufahrt wird in dieser Zeit die Schulstraße plus Weg an der Turnhalle genutzt.