Während in anderen Gemeinden noch über die Verwendung der Pauschale des Freistaates Sachsen für Gemeinden im ländlichen Raum kräftig gestritten wird, ist man sich in Krauschwitz einig geworden. Im Ortsteil Skerbersdorf etwa ist zu sehen, was ein wenig Geld bewirken kann. Der Gemeinderat Krauschwitz hatte dem Ortschaftsrat der Neißedörfer Mittel zur Verfügung gestellt, die nun in einzelne Projekte münden. Eines davon ist die Aufwertung des Buswartehäuschens in Skerbersdorf.

Skerbersdorfs Bushäuschen ist schwer ramponiert

Das, so beschreibt der Krauschwitzer Bürgermeister Tristan Mühl (Freie Wähler), ist über die Jahre arg in Mitleidenschaft gezogen worden. „Die Scheiben sind eingeschlagen worden, und überhaupt hat das Häuschen nicht mehr sehr schön ausgesehen“, sagt er.
Nun hat sich der halbe Ort die Erneuerung an Land gezogen, erzählt Sebastian Kliemann vom Skerbersdorfer Freizeitverein. „Ich bin gelernter Dachklempner und montiere hier ehrenamtlich die Dachrinnen“, sagt er.

Frische Farbe und neue Fenster für Skerbersdorfs Bushäuschen

Denn wenn die nicht dran sind, braucht auch niemand das Haus neu zu streichen. Das wiederum übernehmen andere im Ort. „Die Senioren haben sich schon dem Inneren des Häuschens gewidmet“, erzählt Kliemann. Auch dort ist neue Farbe an den Wänden.
Übrigens sind die Fenster auch wieder in Ordnung gebracht. „Ich hoffe, dass nicht irgendjemand wieder auf die Idee kommt, hier alles kaputt zu schlagen“, sagt Kliemann.