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| 15:33 Uhr

Bundespolizei
Reizender Fund: Elektroschocker wirkt gepfeffert

Ludwigsdorf. Waffen- und Sprengstoffdelikte sind laut Statistik der Bundespolizei Ludwigsdorf 2018 rückläufig gewesen. 176 Fälle haben sie aufgedeckt. Im Vorvorjahr sind es noch 211 gewesen. Von Regina Weiß

Gewissermaßen einen „gepfefferten“ Elektroschocker haben Bundespolizisten am Wochenende auf der Autobahn 4 aus dem Verkehr gezogen. Gemeint ist ein Elektroimpulsgerät, welches zugleich Reizstoff – in diesem Fall Pfeffer – versprühen kann, so Michael Engler, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Das Gerät führte ein Kraftfahrer in seinem Pkw mit. Der 41-Jährige wird sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

2018 haben die Bundesbeamten 176 Fälle im Bereich Waffen- und Sprengstoffdelikte aufgedeckt. Das fängt bei verbotenen Springmessern an und hört bei Elektroimpulsgeräten auf. Diese seien oft als Taschenlampen getarnt auf dem polnischen Markt erhältlich. Michael Engler erläutert, dass der Erwerb solcher Geräte nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat gilt. „Nicht dass die Oma ihrem Enkel einen Gefallen tun möchte, und dann ein Problem hat“, so der Pressesprecher.