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| 13:55 Uhr

Polizei
Dieb stiehlt sich ein Fahrrad zusammen

Görlitz. Die Polizei nimmt einen mutmaßlichen Serientäter in Görlitz fest. Das Amtsgericht ordnet Untersuchungshaft an.

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Seriendieb überführt. Der 23-Jährige ging während der intensiven Grenzkontrollen der brandenburgischen und sächsischen Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei in am Dienstag einer Streife der Bundespolizei an der Uferstraße in Görlitz ins Netz. Er war gerade mit Diebesgut – Kleidung, Schmuck und Whisky im Wert von etwa 350 Euro – unterhalb der Stadtbrücke unterwegs. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, brachten ihn in Polizeigewahrsam und stellten die Waren sicher. Die stammten aus zwei Ladendiebstählen vom Montag in Görlitz.

Mit der Festnahme des Mannes konnten die Ermittler des Polizeireviers Görlitz auch noch mehrere Diebstähle aus den vergangenen dreieinhalb Wochen aufklären, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Görlitz am Freitag informieren.

So soll der Beschuldigte am 3. Juli an der Brückenstraße in Görlitz das Vorderrad eines Fahrrades sowie ein Fahrrad ohne Vorderrad entwendet haben. Ebenso machen die Ermittler den 23-Jährigen für das Verschwinden mehrerer technischer Geräte aus einem Gebäude an der Brückenstraße verantwortlich. Ein PC samt Monitor sowie ein Beamer im Wert von circa 2500 Euro wurden Ende Juni gestohlen.

„Da schon zuvor gegen den Beschuldigten ermittelt wurde, können ihm bisher insgesamt 14 Taten zur Last gelegt werden“, heißt es weiter. „Es konnte bei allen Diebstählen ein Gesamtschaden von circa 3300 Euro ermittelt werden.“

Kriminalisten sicherten nach der Festnahme die Fingerabdrücke und die DNA des Mannes. Dies ist Voraussetzung für die Aufklärung möglicher weiterer Straftaten. Wegen bestehender Wiederholungsgefahr entschied am Dienstagnachmittag der Haftrichter am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die Untersuchungshaft anzuordnen. Es wird wegen gewerbsmäßigen Diebstählen ermittelt. Dies ist pro Tat mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren bedroht.