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Neubauprojekt
Die Rietschener sind neugierig

Hinter der Glasfront befindet sich der Gemeinschaftsraum im Mehrgenerationswohnhaus in Rietschen.
Hinter der Glasfront befindet sich der Gemeinschaftsraum im Mehrgenerationswohnhaus in Rietschen. FOTO: Regina Weiß
Rietschen. Samstag nutzen die Bürger die Gelegenheit und schauen sich auf der Baustelle vom Mehrgenerationsprojekt um.

Der Platz wird sehr begehrt sein. Da sind sich Samstagnachmittag alle Besucher mit Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos) einig. Es geht um den Gemeinschaftssaal im Mehrgenerationshaus in der Rietschener Ortsmitte. Es ist der Raum mit der großen Glasfront in Richtung B 115. Wer dort hinter dem großen Fenster sitzt, bekomme alles mit. Ein Platz mitten im Dorfleben sozusagen.

Der Tag der offenen Baustelle, wie Wilhelm Fischer, Geschäftsführer der Rietschener Wohnungsbaugesellschaft (WGR) berichtet, kommt gut an. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Zu den Besuchern gehören Heidelinde Lerche, Gabriele Stöhr und Brigitte Thomas. Sie alle geben zu, neugierig darauf zu sein, was inmitten von Rietschen entsteht und schauen sich in den Räumlichkeiten um. „Der Bau polarisiert durchaus“, weiß Wilhelm Fischer. Und so sind auch die Meinungen der Besucher  unterschiedlich. Wer ein großes Haus und Garten gewöhnt ist, für den wirken die Wohnungen einfach klein.  Gut kommt beispielsweise der Laubengang an, der an den Wohnungen vorbeiführt. Noch braucht es auch Vorstellungsvermögen für die fertige Anlage. Grundrisse der Wohnungen und das Gespräch mit Bauleiter oder Vertretern des Wohnungsunternehmens geben Hilfe.

Vier Zwei-Zimmer, eine kleine Zwei-Zimmer- und drei Einraumwohnungen werden entstehen. Jede hat den Zugang zu einer eignen Terrasse. In den Wohnungen beginnt nun der Innenausbau: heißt Trockenbau, Heizung und Sanitär. Laut Bauleiter Friedemann Wetterling hängt es vom Wetter ab, wann die Dachdecker ihre Arbeit machen können. Auf das Dach kommt übrigens auch die Luftwärmepumpe, die künftig die Fußbodenheizung „füttert“. An der Außenanlage gehe es voraussichtlich im März weiter, erklärt Wilhelm Fischer. Dafür ist aber auch noch ein Abriss notwendig. Der vom Toilettentrakt des Kinos. Der Bühnenanbau bleibt nach den Wünschen des Kinovereins stehen, sagt Ralf Brehmer.

Geht es nach den Vorstellungen des WGR-Chefs, dann sollen zur Jahresmitte die ersten Wohnungen bezugsfertig sein.