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| 01:24 Uhr

„Die Partnerschaft soll zum gegenseitigen Nutzen sein“

Unterzeichneten in der vergangenen Woche die Erklärung zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Kindergarten-Bereich: Przewóz’ Bürgermeister Ryszard Klisowski (r.) und Krauschwitz’ Gemeindechef Rüdiger Mönch.
Unterzeichneten in der vergangenen Woche die Erklärung zur Intensivierung der Zusammenarbeit im Kindergarten-Bereich: Przewóz’ Bürgermeister Ryszard Klisowski (r.) und Krauschwitz’ Gemeindechef Rüdiger Mönch. FOTO: Martina Hanold
Krauschwitz.. Die vergangene Woche hat in Krauschwitz ganz im Zeichen der Partnerschaft mit der badischen Gemeinde Ottersweier gestanden, die nun auch offiziell besiegelt wurde (die RUNDSCHAU berichtete). Martina Hanold

Doch ganz nebenbei hat die Gemeinde Krauschwitz auch den Austausch mit der polnischen Gemeinde Przewóz weiter konkretisiert und eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Kindergärten vereinbart. Die RUNDSCHAU sprach mit Bürgermeister Rüdiger Mönch über die Zusammenarbeit und die Idee dahinter.

Was beinhaltet die Vereinbarung mit Przewóz„
Es gehr um eine noch engere Zusammenarbeit der Kindereinrichtungen unserer Gemeinden. So ist beispielsweise schriftlich festgehalten, dass in den Einrichtungen Deutsch bzw. bei uns in Sagar Polnisch als Begegnungssprache unterrichtet wird und sich auch das Personal regelmäßig zum Austausch trifft. Vereinbart ist auch, dass die Eltern sich gegenseitig kennenlernen,und die Kinder gemeinsame Aktionen machen. So soll etwa der Internationale Kindertag zusammen gefeiert werden.

Wie kam diese Vereinbarung zustande“
Wir haben seit dem Jahr 2004 eine Partnerschaft mit Przewóz. Zu dieser Partnerschaft haben wir uns in allen Bereichen bekannt, haben aber auch schon für den Bereich Feuerwehr eine gesonderte Vereinbarung getroffen, die etwa eine Zusammenarbeit bei der Technikprüfung und Wettkämpfen vorsieht. Das haben wir jetzt für den Kita-Bereich gemacht. Ich denke, dass man in diesen Bereichen voneinander profitieren kann.

Welche Idee steckt hinter diesen besonderen und konkreten Partnerschaftsverträgen„
Es ist vor allem der Gedanke, gegenseitigen Nutzen aus der Partnerschaft zu ziehen und für unsere Gemeinden und Bürger etwas Gutes zu bewirken.

Sind Sie bei den Kitas mit diesem Vorschlag auf offene Ohren gestoßen“
Auf jeden Fall. Zwischen der Kita Sagar und der in Przewóz besteht ja schon seit längerer Zeit eine Zusammenarbeit. Hinzugekommen sind jetzt noch die Einrichtungen in Piotrów und Lipna.

Ist an eine Konkretisierung der Partnerschaft in weiteren Bereichen gedacht?
Ich kann mir gut vorstellen, bei den Vereinen mehr zu machen. Przewóz hat eine wunderschöne Sporthalle, in der man vielleicht gemeinsame Wettkämpfe machen kann. Möglichkeiten gibt es da noch viele.

Mit RÜDIGER MÖNCH sprach Martina Hanold