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| 12:43 Uhr

Feuerwehr
Die neue Löschtechnik soll 2019 in Gablenz anrollen

Bad Muskau. Bad Muskau und Gablenz stimmen sich mit Polen ab.

In dieser Woche haben die Bürgermeister von Leknica (Lugknitz), Bad Muskau und Gablenz mehr als 200 Kilometer unter die Autoräder genommen, um nach Gorzow Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) zu reisen. Kein Betriebsausflug, sondern eine wichtige Abstimmungsrunde beim Sitz der Woiwodschaft Lubuskie (Lebus), die das gemeinsame Feuerwehr-Förderprojekt von deutschen und polnischen Kommunen betrifft. „Es geht einfach darum, dass wir die Zeitschiene den Gegebenheiten anpassen“, so Andreas Bänder (CDU), Amtschef von Bad Muskau. So ist die Anschaffung von neuer Feuerwehrtechnik für dieses Jahr völlig unrealistisch. „Die Produktion dauert rund ein Jahr, sodass wir davon ausgehen, dass unser Löschfahrzeug 2019 kommt“, so der Bürgermeister.

Die neuen Autos sollen dann bei der Großübung die erste Bewährungsprobe haben. Geplant ist diese ebenfalls für 2019. Rund 500 Feuerwehrleute aus beiden Ländern sollen sich dann im Raum Leknica einfinden und den Ernstfall üben. „Das wird sicherlich eine Herausforderung“, blickt Bänder schon mal voraus.

Das Projekt hat einen Umfang von 2,2 Millionen Euro. 1,6 Millionen Euro werden gefördert. Davon profitieren neben der Feuerwehr in Bad Muskau die Wehren in Gablenz, Zary-Land (Gemeinde Sorau), Lubsko (Sommerfeld) und Leknica.

(rw)