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| 03:15 Uhr

Die Kälte kommt und die Huskis wollen vor den Schlitten

Husky-Liebhaber Erhard Feickert aus Spremberg mit seinem Husky namens "Nougat".
Husky-Liebhaber Erhard Feickert aus Spremberg mit seinem Husky namens "Nougat". FOTO: Martina Arlt
Spremberg. Das 18. Schlittenhunderennen findet am 24. und 25. November in Spremberg statt. Etwa 100 Starter aus ganz Deutschland haben sich bereits angemeldet. Auch der Spremberger Erhard Feickert hat dafür mit seinen Huskys trainiert. Martina Arlt

Sinken die Temperaturen zur Winterzeit, dann werden die Huskys so richtig mobil. So stehen auch in diesen Tagen die Tiere von Carmen und Erhard Feickert "in den Startlöchern". Denn die Rennsaison für die Vierbeiner hat bereits begonnen.

Auch in Spremberg gehen am 24. und 25. November rund 100 Starter aus ganz Deutschland zum 18. Schlittenhunderennen an den Start. Dann beträgt die Strecke durch die Ratsheide 6,5 Kilometer. Dieses Rennen in Spremberg ist auch gleichzeitig für die Teilnehmer der zweite Wertungslauf für die Norddeutsche Meisterschaft der Saison.

Zu den Startern aus der Region gehören neben Erhard Feickert aus Spremberg auch Andreas Pech aus Guben sowie Uwe Baldermann aus Krieschow. Seit vielen Jahren wird dieses Event von dem Spremberger Ehepaar Feickert unter der Federführung des Vereins "Lausitzer Sportverein reinrassiger Schlittenhunde" vorbereitet. Auch das Herbsttreffens in Seifhennersdorf und das große Schneerennen in Seiffen bereiten die Vereinsmitglieder vor.

Bevor der 52-jährige Husky-Liebhaber, Erhard Feickert, sich jedoch jedes Jahr zu Rennen auf den Weg macht, muss er im Vorfeld mit seinen Hunden fleißig trainieren. "Hunde werden wie Sportler antrainiert. Auch das richtige Füttern ist eine Wissenschaft für sich. Desto kälter, desto besser für die Tiere. Etwas Glück gehört bei den Rennen auch dazu", sagt Carmen Feickert (52), die diese Leidenschaft mit ihrem Mann teilt.

Das Spremberger Ehepaar schaffte sich 1996 den ersten Husky an. Ein Jahr später fuhr Erhard Feickert sein erstes Rennen mit einem Hund und einem Fahrrad in Klein Kölzig. Doch Huskys sind und bleiben Rudeltiere und so gesellten sich noch einige Tiere auf Feickerts Grundstück hinzu.

"Sich Huskys anzuschaffen und dann auch noch Rennen zu fahren, diese Entscheidung muss in einer Familie in Ruhe wachsen und sollte gut überlegt sein", sagt Feickert, und ergänzt: "Diese Tiere benötigen täglich jede Menge Bewegung und so geht viel Zeit drauf." Ehemann Erhard ist beruflich als selbstständiger Klempner- und Installateurmeister tätig und findet mit seinem Hobby den richtigen Ausgleich.

Auch in diesem Jahr war er regelmäßig mit Nougat, Nabou, Dollar, Dinar, Bugs, Canuma, Kiwo, Anouk und Dyke auf der Klein Kölziger Strecke unterwegs.

In der diesjährigen Rennsaison waren die Spremberger bereits in Halle und Großbeer en mit von der Partie. Sie nehmen in einer Saison von Oktober bis März an 10 und 15 Rennen teil.

Der Spremberger Handwerksmeister Erhard Feickert bekleidet zudem den Vorsitz des Schlittenhundevereins, dem 14 Mitglieder angehören.