So geht es aber bei weitem nicht allen. Sachen und Aufgaben bleiben liegen, Provisorien haben sich eingeschlichen und fristen meistens aus Zeitmangel in diesem Zustand ihr Dasein. Das Toilettenpapier steht zum Beispiel auf dem Fensterbrett, weil der Papierhalter defekt ist. Das Kellerlicht sollte schon lang repariert sein - weil das richtige Werkzeug nicht zur Hand war beziehungsweise die nötige Zeit fehlte, haben wir uns mit vielen Defiziten abgefunden.

Unvollkommenheit ist Wirklichkeitsnaher und erst der Fehler führt uns manchmal zu einer neuen Idee.

Lassen Sie sich nicht jagen von dem Drang nach Perfektion! Nutzen Sie doch die gesparte Zeit und konzentrieren Sie sich wieder mal auf das Wesentliche. Halten Sie inne, brechen Sie mal aus dem Hamsterrad des Alltags aus, gönnen Sie sich einmal wieder etwas Besonderes: Nein, ich meine keine materiellen Dinge!

Pflegen Sie mal Ihre Psyche; beleben Sie wieder einmal Ihre Beziehung; fragen Sie einmal wieder Gott, wie er zu Ihnen steht, was er für Ihr Leben im Angebot hat.

In der Apostelgeschichte 17 ab Vers 24 können Sie nachlesen: "Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von Menschen versorgt zu werden. Er selbst gibt uns ja das Leben, die Luft zum Atmen und alles, was wir zum Leben brauchen. . . für jedes Volk hat er festgesetzt, wie lang es bestehen und in welchen Grenzen es leben soll. Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen - ob sie ihn vielleicht spüren oder entdecken können. Denn keinem von uns ist er fern."

Ich wünsche Ihnen ein anderes Wochenende und den Mut zu wesentlichen Veränderungen.

*Christus Zentrum in Weißwasser